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Michael W. Smith singt Wunschlied des verstorbenen US-Präsidenten.
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<p>George H.W. Bush verstarb am vergangenen Freitag mit 94 Jahren im Bundesstaat Texas in seinem Haus in Houston. Von 1989 bis 1993 war er Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Auf ihn folgte Bill Clinton bevor sein Sohn George W. Bush das Amt im Jahr 2001 übernahm.

Anlässlich der Trauerfeier für George H.W. Bush erinnerten seine Familie und Politiker in der National Cathedral an den 41. US-Präsidenten, der die Vereinigten Staaten nach dem Ende des Kalten Krieges in eine „neue Ära der amerikanischen Dominanz in der Welt“ führte, so „New York Times“.

Sein Sohn George W. Bush sagte in seiner Trauerrede: „Wenn die Geschichtsbücher geschrieben werden, wird es darin heißen, dass George H.W. Bush ein großartiger Präsident der Vereinigten Staaten war, ein Diplomat mit unvergleichlichen Fähigkeiten, ein formidabler Oberkommandierender und ein Gentleman, der die Pflichten seines Amtes mit Würde und Ehre erfüllte“. Sein Vater habe ihm gelehrt „mit Integrität zu dienen, mit Mut zu führen und die Bürger unseres Landes mit Liebe im Herzen zu handeln“, so George W. Bush. Mit Tränen in den Augen erzählte er von den letzten Worten seines Vaters: „Ich sagte, Papa, ich liebe dich, und du warst ein wundervoller Papa. Und seine letzten Worte die er sprach waren: 'Ich liebe dich auch.'“

Michael W. Smith singt Wunschlied des verstorbenen Präsidenten

Auf Wunsch des verstorbenen Präsidenten sang Michael W. Smith das Lied "Friends". Der christliche Sänger, der sowohl als Mainstream- als auch als zeitgenössischer christlicher Künstler bekannt ist, sagte er habe den 41. US-Präsidenten zuletzt vor drei Monaten besucht. Während des Treffens fragte ihn der 94-Jährige, ob er bei seinem Trauerfest sein Lied "Friends" aus dem Jahr 1982 singen könnte.

"Beim Verabschieden umarmten wir ihn und sagten: 'Wir lieben dich. Wir lieben dich. So schön, dich zu sehen'", so Smith im Gespräch mit CBN News. "Beim Verlassen des Hauses, erhob Bush seinen Finger und sprach mit funkelnden Augen: "Freunde sind für immer Freunde." Deb und ich gingen raus und dachten, dies könnte das letzte Mal sein, dass wir ihn sehen." Beim Begräbnis von Bush singen dürfen bedeutet Smith viel: "Es bedeutet etwas, weil ich seit 29 Jahren mit ihm befreundet bin", sagte Smith. "Die Tatsache, dass er wollte, dass ich bei seiner Beerdigung singe, ist einfach eine große Ehre, die nicht in Worte zu fassen ist." Smith wurde bei der Aufführung seines Liedes musikalisch vom Armed Forces Chor des US Marine Orchestra und vom National Cathedral Choir begleitet. Auf seiner Instagram-Seite veröffentlichte er am Dienstag ein Video der Aufführung.

In einer 2003 von Crosswalk.com veröffentlichten Ausgabe erklärte Smith, wie 1989 seine Freundschaft mit Bush begann, als er im NBC-Special "Christmas in Washington" auftrat. „Nach der Aufführung bat der Präsident einige von uns, ins Weiße Haus zu kommen. Als wir am Klavier vorbeikamen, fragte mich Präsident Bush, ob ich etwas spielen möchte. Ohne zu überlegen, platzte ich heraus: 'Ist es gestimmt?' Er antwortete: 'Nun, ich hoffe es!' Und unsere Freundschaft begann", erinnert sich Smith zurück. Ich werde nie vergessen: Ich habe Weihnachtslieder gespielt für die First Family im Weißen Haus gespielt."

Michael W. Smith sings “Friends” at President Bush’s Funeral