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Jan Ledóchowski ist Jurist und Präsident der Plattform Christdemokratie.
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<p>Es liegt im Wesen der Demokratie, dass Parteien vor einer Wahl ihre Positionen bekräftigen, um die Zielgruppen zu erreichen. Die SPÖ plakatiert Slogans wie „Mensch oder Konzern“ und positioniert sich als Vertreter des „einfachen Menschen“ gegenüber den „übermächtigen“ Konzernen. Die FPÖ thematisiert die „EU-Aslychaoten“ und positioniert sich als Fürsprecher derjenigen, die Angst vor dem Verlust ihrer Heimat haben. Die Plakatslogans der Neuen Volkspartei reichen von „Versteh‘ ich, wähl‘ ich“ über „Europa braucht Profis“ bis „Europa braucht Stärke“ und suggerieren einerseits Bürgernähe und andererseits den Anspruch, Europa ohne viel Ideologie, „professionell“ zu managen. Auch die Message der Grünen ist völlig klar: „Wer braucht schon Frieden? Du?“ - die EU als Friedensprojekt.

Das sind vernünftige Aussagen und eines ist klar: Jede dieser Positionen kann von einem christlichen Geist getragen werden. Die Schwierigkeit liegt darin, dass der Geist bekanntlich weht, wo er will. Deshalb ist es notwendig einen Blick hinter die Plakate und Parteiprogramme zu werfen und auf die Personen zu blicken. Welche der Kandidatinnen und Kandidaten scheint ein aufrechter Christ zu sein, der seine politischen Entscheidungen als Ergebnis einer Gewissensprüfung auf Grundlage des Evangeliums trifft?

Die Plattform Christdemokratie hat allen Kandidaten zur EU-Wahl Fragen zu Ihren Überzeugungen und wichtigen christlichen Anliegen geschickt und die Antworten auf ihrer Webseite veröffentlicht. Die Intention ist nicht nur, christlichen Wählern eine Entscheidungshilfe zu bieten, sondern vielmehr noch, den christlichen Kandidaten die Plattform zu geben, die ihnen häufig verweigert wird.

Unter den Kandidaten hebt sich Lukas Mandl von der Neuen Volkspartei hervor und zwar nicht nur, weil er auf unsere Fragen gute Antworten gegeben hat, sondern weil er nachweislich seit Jahren ein klares christdemokratisches Profil hat und im politischen wie privaten Leben aufrecht den Weg eines Christen geht. So hat Lukas Mandl dieses Jahr gegen ein Gesetz zur Förderung von reproduktiven Rechten und Gender gestimmt und sich hinter die Lebensschutzinitiative #Fairändern gestellt.

Meine Bitte an alle christlichen Bürger ist: Macht euch ein eigenes Bild und dann stärkt eure Brüder und Schwestern in der Politik, indem ihr ihnen eure Vorzugsstimme gebt. Durch dieses einfache Instrument, können wir den Christen in der Politik Wind unter den Flügeln verleihen, denn abgesehen von erreichten Mandaten, ist die Anzahl an Vorzugsstimmen die Währung, mit der Popularität und Rückhalt in der Bevölkerung gemessen wird.

Weiterführende Links:
www.facebook.com/plattformchristdemokratie
https://christdemokratie.at/kandidaten-zur-eu-wahl/