page-header
Großer Aletschgletscher: links 1979, mittig 1991, rechts 2002.
Anzeige

Klimaschutz in der Coronakrise steht auf dem Programm des ersten Webinars, das die ökumenische Initiative “Klima-Kollekte” am Dienstag, 26. Mai, anbietet. Darin sollen laut einer Aussendung etwa die Fragen behandelt werden, warum Klimaschutz auch in der Coronakrise von Bedeutung ist und welche Folgen die Pandemie für das Klimaschutzprojekt hat. Zudem soll es Infos über das Prinzip der Kompensation von Emissionen und die Zusammenarbeit der Klima-Kollekte mit Partnerorganisationen in Ländern des globalen Südens geben. “Die Covid-19 Pandemie stellt den gesamten Globus vor akute und bedrohliche Herausforderungen ungeahnten Ausmaßes. Trotz dessen dürfen andere Krisen wie die Klima-Krise nicht in Vergessenheit geraten. Der Klimawandel bleibt auch weiterhin eine Bedrohung”, heißt es in der Aussendung weiter.

Im Webinar referieren Michael Bubik, Rektor der Diakonie Eine Welt, und Martina Luger, Projektreferentin für die Klima-Kollekte bei Horizont 3000. Das einstündige Webinar beginnt um 14 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per Mail an stefanie.zauner@klima-kollekte.at ist allerdings erforderlich. Nach der Anmeldung erhalten Interessenten Details zum Webinar per E-Mail zugeschickt.

Die Klima-Kollekte ist ein ökumenisches Projekt von Diakonie, Evangelischer Kirche A. und H.B., HORIZONT3000 und der KOO (Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission). Nach dem Vorbild der deutschen Klima-Kollekte sollen unvermeidbare Treibhausgasemissionen (z.B. durch Heizen, Autofahren oder Flüge) durch Kompensationszahlungen (23 Euro pro Tonne CO2) ausgeglichen werden. Das Geld fließt in Klimaschutzprojekte, wodurch für eine neutrale Klimabilanz gesorgt werden soll.