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Nachdem Gebetstreffen aufgrund der behördlichen Anweisungen nicht mehr möglich sind, hat die Deutsche Evangelische Allianz (EAD) die Christen in Deutschland zum „persönlichen Gebet ‚im Kämmerlein‘“ (Matthäus 6,6) aufgerufen.
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Die Deutsche Evangelische Allianz hat zu einer konzertierten Gebetsaktionen zur COVID-19-Pandemie aufgerufen. Diese Aktion soll zeitgleich an jedem Abend um 20.20 Uhr stattfinden. Wie es in einem Schreiben an die örtlichen Evangelischen Allianzen, Werke und Verbände heißt, sei Gebet ‚das Erste und Wichtigste‘.

In der Erklärung heißt es weiter: „Unser Land hat sich in wenigen Tagen verändert. Wie immer man dazu stehen mag: Die ‚Coronakrise‘ und die damit verbunden behördlichen Anweisungen und Empfehlungen sind in Windeseile dabei, das private und öffentliche Leben in weiten Teilen umzugestalten. Wer hätte noch vor Wochen vermutet, dass dies jemals so geschehen könnte!?! Dies löst Fragen, Verunsicherung und Ängste aus. Aber wir sind sicher: Der Glaube an Jesus Christus bildet – gerade in Krisen – ein Fundament, um mit Gelassenheit, Verantwortungsbewusstsein und ohne Furcht zu reagieren. Unser Leben, unsere Zukunft und unser Land sind in seiner Hand!“

Empfohlen wird persönliches Gebet oder am Telefon - zu zweit, zu dritt oder per Skype und anderen Formen der Bildtelefonie.

Ein wichtiges Anliegen sei dabei auch – so Ekkehart Vetter, Erster Vorsitzender der EAD, dass Christen als Hoffnungsträger und Ermutiger auffallen. Zudem sei es wichtig, im Gebet auch nicht die vielen anderen Brandherde und notvollen Situationen auf dieser Erde aus dem Blick zu verlieren, denn „so viele Menschen brauchen die Hilfe, den Trost und den Frieden Gottes!“ – so Vetter.

Generalsekretär Dr. Reinhardt Schink bekräftigte den Gebets-Aufruf zugleich als einen Aufruf zum Glauben: „Über allem glauben wir an den Gott, der als Schöpfer Himmels und der Erde alle Macht in Seinen Händen hält. Darum wenden wir uns voller Vertrauen an IHN. Deshalb können wir Hoffnungsträger in dieser Welt sein und Menschen ermutigen.“

Wofür können wir beten?

  • Wir beten für erkrankte Menschen, dass sie die heilende Hilfe Gottes erfahre und Sein Friede in ihrem Leben regiert.
  • Wir beten für die Eindämmung und Überwindung des Virus.
  • Wir beten für Verantwortungsträger, dass sie verantwortungsvolle und richtige Entscheidungen treffen.
  • Wir beten für das medizinische Personal in Krankenhäusern, dass sie physische und mentale Kraft haben in dieser belastenden Gesamtsituation.
  • Wir beten für unsere Kirchen und Gemeinden, dass sie offene Augen und helfende Hände haben für Menschen, die jetzt Unterstützung brauchen.
  • Wir beten für die Menschen in unserem Land, dass sie sich mit ihren Fragen und Ängsten in dieser Situation an Gott wenden.
  • Wir beten, dass Christen als Hoffnungsträger und Ermutiger auffallen.
  • Und wir vergessen im Gebet nicht die vielen anderen Brandherde und notvollen Situationen auf dieser Erde.