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Titelbild zur Allianzgebetswoche 2019.
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Die Allianzgebetswoche ist eine weltweite Woche des Gebets evangelischer Christen. Sie entstand auf Initiative der Gründungsversammlung der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) im Jahr 1846 und wurde laut der Europäischen Evangelischen Allianz (EEA) erstmals im Jahr 1847 durchgeführt. Der weltweite Dachverband umfasst 128 nationale Allianzen und repräsentiert geschätzte 600 Millionen Christen rund um den Globus.

Die Gebetsbewegung der Evangelischen Allianz findet jedes Jahr auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Vom 13. bis 20. Januar 2019 lädt die Evangelische Allianz gemeinsam mit Christen und Kirchengemeinden dazu ein das Angesicht Gottes zu suchen. Das Wochenthema in diesem Jahr "Einheit leben lernen" wurde von den Evangelischen Allianzen in Spanien und im Portugal vorgeschlagen.

Allianzgebetswoche in Deutschland

Deutschlandweit wird die Allianzgebetswoche in ca. 1.000 örtlichen Allianzgruppen durchgeführt. „Christen sollen zusammenfinden und sich mit Wertschätzung begegnen. Das war der Herzenswunsch von Jesus vor seinem Tod“, so Dr. Reinhardt Schink aus München, designierter Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, die im Jahr 1857 in Berlin gegründet wurde. Dieses kostbare Vermächtnis müsse aber immer wieder neu gelebt werden. „Einheit leben lernen“ sei deswegen auch das Programm für die Allianzgebetswoche 2019.

Für den amtierenden Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Hartmut Steeb, ist das gemeinsame Gebet nach wie vor ein Pulsschlag der Gemeinde. „Wir werden nicht müde, das zentrale Thema der Evangelischen Allianz, Gebet und Einheit der Christen, von allen Seiten zu beleuchten, nach allen Seiten zu bedenken, nach allen Regeln der Kunst davon zu reden. Denn das Thema Einheit der Jünger Jesu ist und bleibt das Hauptthema der Evangelischen Allianzbewegung, weltweit und in Deutschland. Es ist uns in die Wiege gelegt. Mehr noch: Es entspringt dem Wollen und Willen von Jesus Christus selbst.“ so Steeb.

Ekkehart Vetter, Erster Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, erinnert – auch im Zusammenhang mit dessen 250. Todestag in diesem Jahr – an Gerhard Tersteegens bekanntes Gebet: „Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten. Gott ist in der Mitte, alles in uns schweige und sich innigst vor ihm beuge“. Mit diesem Liedvers ruft er die örtlichen Allianzgemeinden zu einer regen Beteiligung an der Allianzgebetswoche auf - „um Jesu Willen, dessen Herzensanliegen die Einheit seiner Jünger ist, ‚damit die Welt glaube‘“, so Vetter.

Allianzgebetswoche in Österreich

Die Österreichische Evangelische Allianz (ÖEA) erwartet knapp 4.000 Christen an rund 40 Orten. Auf dessen Website bietet die ÖEA ein Begleitheft der Allianzgebetswoche mit weiterführenden Informationen zu den Veranstaltungen in den 9 Bundesländern an.

Die Frage ob „Einheit leben“ wirklich sein muss beantwortet Christoph Grötzinger, Generalsekretär der ÖEA, mit: „O ja! Denn dazu sind wir berufen. Die Grundlage dafür ist gelegt: Jesus Christus hat die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, erwirkt. Wer das glaubt und bewusst für sich in Anspruch nimmt, den macht der Vater im Himmel zu seinem Kind. Als Kinder Gottes finden wir uns in seiner Familie wieder.“

Weiters ergänzt Grötzinger: „In Johannes 17 hat unser Bruder Jesus für die Einheit aller gebetet, die an ihn glauben. Ich gehe davon aus, dass der Vater im Himmel das Gebet seines Sohnes erhört hat. Die Einheit im geistlichen Bereich ist also schon da – aber immer noch viel zu wenig sichtbar, und viel zu wenig gelebt. Daher muss die Einheit zunächst entdeckt und dann auch gefeiert werden!“

Allianzgebetswoche in der Schweiz

Zahlreiche Christen aus verschiedenen Landes- und Freikirchen stellen die gemeinsame Gebetsoffensive unter dem Motto „Hoffnig für d’Schwiiz“. Sie wollen damit ein Zeichen der Verbundenheit und Einheit von Kirchen und Denominationen setzen. Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ruft zusammen mit ihrem Westschweizer Pendant, dem Réseau évangélique suisse (RES), dazu auf, sich den aktuellen geistlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen, sich neu auf Gottes Absichten auszurichten sowie tatkräftig und vertrauensvoll danach zu handeln.

Die SEA und ihr Westschweizer Pendant RES entschlossen sich zu einer sprachübergreifenden Zusammenarbeit. Die jeweiligen Tagestexte wurden von West- und Deutschschweizer Autoren verfasst. Zu jedem Tag befinden sich zudem Fotos und Zitate von Freunden der Evangelischen Allianz. In ihren Aussagen nehmen sie Bezug auf das jeweilige Tagesthema und geben einen persönlichen Impuls.

Matthias Spiess, Generalsekretär der SEA schreibt im Vorwort der Broschüre: „Ich glaube, dass die Zeit der Gebetswoche eine Chance ist, uns neu auf Gottes Absichten auszurichten und strategisch danach zu handeln.“ Christian Kuhn, Generalsekretär der RES ergänzt: „Gott ist gut und wenn wir ihn mit aufrichtigem Herzen suchen, antwortet Er auf unser Flehen. Bitten wir Gott für viele Arbeiter in der Schweizer Ernte.“

Kickoff für IM Worship Night

Anlässlich der Allianz Gebetswoche startet IM (Impuls Medien) am Freitag, den 18. Januar seine monatlichen Gebets- und Lobpreisabende in der Tiroler Gemeinde Telfs (Österreich).

"Wir träumen davon, dass Christen unterschiedlicher Konfessionen zusammenfinden und im Gebet und Lobgesang in Gottes Gegenwart kommen. Dies tun wir in einer modernen Form mit zeitgenössischer christlicher Lobpreismusik, Gebet und Impulsen", so der christliche Mediendienst.

Die IM Worship Night findet ab Februar jeweils am 1. Freitag im Monat im Café Schlichtling (Heilig-Geist-Wohnpark) statt. Lobpreisleiter ist Michael Hunziker, Präsident von IM Schweiz.

Ausblick

In den kommenden Jahren findet dies Allianzgebetswoche an folgenden Terminen statt:
12. - 19. Januar 2020
10. - 17. Januar 2021
09. - 16. Januar 2022

Weiterführende Informationen