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Erzbischof Franz Lackner bei der Online-Vollversammlung der Bischofskonferenz im März 2021.
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Erzbischof Franz Lackner hat am Montagnachmittag die Online-Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz eröffnet. Die viertägigen Beratungen finden wegen einer Corona-Infektion im Umfeld des Salzburger Erzbischofs erneut in Form einer Videokonferenz statt. Der Bischofskonferenz-Vorsitzende selbst hat keine Symptome einer Erkrankung, wurde bereits mehrfach negativ getestet und leitet die Beratungen der Bischöfe aus der Selbstisolation. Erstes Thema der Bischöfe war am Montag ein Studiennachmittag zum Thema Menschenhandel.

Vorbereitet wurde der Studienteil vom inhaltlich zuständigen Wiener Weihbischof Franz Scharl gemeinsam mit mehreren Expertinnen und Experten, die auch an der Videokonferenz teilnahmen. Unter ihnen waren seitens des Vereins "Solwodi Österreich" Sr. Maria Schlackl und P. Hans Eidenberger, vom Verein "KAVOD" ("Würde") Andrea Staudenherz und vom Verein "Hope for the future" Udo Thianich-Schwamberger. Der Malteser Orden war vertreten durch seinen Sonderbotschafter für den Kampf gegen Menschenhandel, Prof. Michel Veuthey, sowie seinem Botschafter in Österreich, Sebastian Schoenaich-Carolath.

Weitere Themen bei den Beratungen der Bischofskonferenz sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das kirchliche Leben, die Seelsorge und Hilfsangebote. Der durch ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs virulent gewordene Themenbereich Suizidbeihilfe und Sterbebegleitung befindet sich ebenfalls auf der Tagesordnung der Bischöfe. Die Online-Vollversammlung endet am Donnerstag, 11. März.

Die Österreichische Bischofskonferenz ist ein Zusammenschluss der katholischen Bischöfe aller Diözesen in Österreich. Derzeit gehören ihr 15 Mitglieder aus den zwei Erzdiözesen, sieben Diözesen, der Militärdiözese und der Territorialabtei Wettingen-Mehrerau an. Aufgaben der Bischofskonferenz sind das Studium und die Förderung gemeinsamer pastoraler Aufgaben, die gegenseitige Beratung und notwendige Koordinierung der kirchlichen Arbeit, der gemeinsame Erlass von Entscheidungen sowie die Kontaktpflege zu anderen Bischofskonferenzen. Sie trifft ihre Entscheidungen in Rahmen von Vollversammlungen, die in der Regel im März, Juni und November stattfinden.