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Langjähriger KOO-Geschäftsführer und Weggefährte von Licht für die Welt erhält Ritterkreuz des Silvesterordens von Kardinal Schönborn.
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<p>Heinz Hödl, langjähriger Geschäftsführer der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz für Entwicklung und Mission (KOO) und von 2014 bis 2017 auch gewählter Präsident des Weltdachverbandes katholischer Entwicklungsorganisationen (CIDSE) mit Sitz in Brüssel, hat für seine Verdienste das Päpstliche Ritterkreuz des Silvesterordens verliehen bekommen. Kardinal Christoph Schönborn überreichte dem kirchlichen Experten für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) die Auszeichnung am 18. Januar 2019 im Wiener Erzbischöflichen Palais in der Wollzeile. Hödl trug u.a. dazu bei, dass zahlreiche kirchliche Hilfswerke das Österreichische Spendengütesiegel erhielten. Zudem gilt Hödl als Mitbegründer der AGEZ, der EU Plattform, von BAOBAB, der KFS- Kofinanzierungsstelle, von FAIRTRADE, HORIZONT3000 (Vorsitzender 2000 bis 2005) und des Dachverbandes AG Globale Verantwortung.

Heinz Hödl wurde 1953 in Graz geboren und wuchs in St. Marein am Pickelbach auf. Nach seiner Agraringenieurs-Ausbildung lebte er zunächst von 1974 bis 1980 als Entwicklungshelfer in Papua-Neuguinea. Von 1981 bis 2001 war er Geschäftsführer der Dreikönigsaktion. Zuletzt war er von 2002 bis April 2018 Geschäftsführer der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission. Ehrenamtlich engagiert er sich im Leitungsteam der Pfarre Cyrill & Method im 21. Wiener Bezirk und ist seit 1993 im Kuratorium der ÖFSE (Österreichische Forschungsstiftung für Entwicklung). Seit September 2008 ist er stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums und seit November 2017 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates. Im Jahr 2016 folgte eine Berufung als Beiratsmitlied des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor in Deutschland.

Licht für die Welt gratuliert Heinz Hödl zu päpstlicher Auszeichnung

Zahlreiche NPOs gratulierten Heinz Hödl zur pästlichen Auszeichnung. Hierzu zählt auch jene von Licht für die Welt, die in einer Presseaussendung auf die jahrelange Zusammenarbeit im Einsatz für Menschenrechte und Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit hinweist. „Wir haben Seite and Seite die Bundesregierung an ihre Verantwortung für die Entwicklungszusammenarbeit erinnert – sei es mit Kampagnen gegen die ewig unterfinanzierten EZA-Mittel oder Aktionen für mehr Menschlichkeit“, erinnert sich Rupert Roniger, Geschäftsführer von Licht für die Welt. „Hödl ist ein Doyen der Entwicklungszusammenarbeit, der durch sein bedingungsloses Engagement für benachteiligte Menschen zu einer prägenden Kraft in der österreichischen und globalen Zivilgesellschaft wurde.“

„Hödl war immer auch ein herausragender Brückenbauer für die Kooperation zwischen kirchlichen und nicht-kirchlichen Organisationen. Mit seiner mutigen entwicklungspolitischen Stimme – als Geschäftsführer der KOO und Präsident des Weltdachverbandes katholischer Entwicklungsorganisationen (CIDSE) – prägte er maßgeblich die EZA-Arbeit der Kirche und hat die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung konsequent eingefordert. Wir gratulieren ihm von Herzen zur päpstlichen Auszeichnung“, betont Roniger.

Weitere Auszeichnungen verliehen an Prof. Gutruf, Richter Tittel und Dombaumeister Zehetner

Neben Hödl erhielten das Päpstliche Ritterkreuz des Silvesterordens auch der Wiener Künstler Prof. Gerhard Gutruf sowie der frühere Richter Ernst Friedrich Tittel. Tittel ist inzwischen im Vorstand und Kuratorium des Marianischen Lourdeskomitees tätig.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Wiener Dombaumeister Wolfgang Zehetner mit dem Päpstlichen Komturkreuz. Zehetner leitet seit mehr als zwei Jahren die Europäische Vereinigung der Dombaumeister.