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Aufgrund der durch das Grundgesetz zugesicherten Religionsfreiheit sind Gottesdienste auch während des aktuellen Shutdowns möglich. Die überkonfessionelle Freikirche ICF München (International Christian Fellowship) sieht diese Tatsache als großes Privileg, das Verantwortung mit sich bringt. Die Gottesdienste um 10 Uhr, 12 Uhr, 17 Uhr und 19 Uhr finden vor Ort in München unter strikter Einhaltung des ausführlichen Schutz- und Hygienekonzepts und nur mit vorheriger schriftlicher Anmeldung statt, der Livestream ist parallel dazu auf live.icf-muenchen.de zu sehen.

„Wir brauchen Gottesdienste. Sie sind essentiell, gerade in dieser Zeit von zunehmender Angst und Unsicherheit durch COVID-19, aber auch durch die jüngsten Vorfälle von Terror und Gewalt. Wir brauchen diesen zentralen Ort, an dem wir uns gemeinsam auf Jesus Christus und seine bedingungslose Liebe ausrichten können und so wieder Hoffnung, Klarheit, Kraft und inneren Frieden finden“, sagt Tobias Teichen, Gründer und leitender Pastor des ICF München. Aus diesem Grund bietet das ICF München neben dem Livestream auch während des erneuten Lockdowns im November Präsenz-Gottesdienste an.

Dabei sorgt die Freikirche für die höchsten Hygienestandards bei den Angeboten für Erwachsene und Kinder. Die vorgeschriebenen Abstandsregelungen wurden und werden jederzeit eingehalten, Desinfektionsspender sind an allen Eingängen und zentralen Orten aufgestellt. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren ist Pflicht, seit einigen Wochen sogar auch am Platz, auch während des Gottesdienstes. Angehörige aus maximal zwei Haushalten sitzen nebeneinander. Alle Mitarbeiter und Besucher sind angewiesen, Gruppenbildung zu unterlassen und Kontakte untereinander zu minimieren. Das Schutz- und Hygienekonzept ist auf der Website von ICF München einzusehen.

Die Verantwortlichen der Freikirche sind seit Beginn der Pandemie im ständigen Austausch mit den Gesundheitsbehörden. Mit der Wiedereröffnung der physischen Gottesdienste wartete das ICF München bis Anfang September 2020, seit dem ersten Lockdown Mitte März hatte es nur Online-Gottesdienste gegeben.

Auch im ICF München Büro, in dem Angestellte und Ehrenamtliche des ICF München e.V. arbeiten, besteht seit vielen Wochen Maskenpflicht. Seit 26. Oktober arbeiten alle Angestellten soweit möglich vom Home Office aus, wie schon während des Lockdowns im Frühjahr. Meetings finden ausschließlich online statt, ebenso die zahlreichen Kleingruppenangebote unter der Woche. Auch das beliebte Love Changes Café am Zentralen Omnibusbahnhof München (ZOB), das die Freikirche betreibt, schließt am Montag, 2. November für die Zeit des Lockdowns.