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Startpunkt des Schweigemarsches ist der Klagenfurter Landhaushof.
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Zu einem Schweigemarsch für den Karfreitag rufen die Evangelische Kirche in Kärnten, die Kärntner Römisch-katholische Kirche sowie die Altkatholische Kirche am Aschermittwoch, dem 6. März, in Klagenfurt auf. Den Schweigemarsch versteht der evangelische Superintendent Manfred Sauer als „sichtbares und öffentliches Zeichen“ für den „Karfreitag als Feiertag für alle“. Insbesondere sei es „sehr erfreulich und stärkt uns den Rücken, dass uns die Katholische Kirche in Kärnten hier so stark unterstützt“, sagte Sauer gegenüber dem Evangelischen Pressedienst.

Der Marsch soll um 18 Uhr im Klagenfurter Landhaushof mit einer ökumenischen Andacht beginnen und dann zur Messearena führen, wo die Kärntner ÖVP zeitgleich ihren „politischen Aschermittwoch“ abhält. Zu diesem werden auch Bundeskanzler Sebastian Kurz und weitere Bundesminister erwartet. Der evangelische Superintendent Manfred Sauer, der römisch-katholische Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger und ein Vertreter der altkatholischen Kirche wollen dort eine Erklärung an den Kanzler übergeben, die Sauer und Guggenberger vergangenen Freitag veröffentlich hatten. Darin hatten die Kirchenvertreter für einen Abtausch von Karfreitag und Pfingstmontag plädiert und ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass „fast ausschließlich wirtschaftliche Argumente ins Treffen geführt werden, während die religiöse Bedeutung dieses Tages zu wenig in den Blick genommen wird“. Abgeschlossen wird der Schweigemarsch mit der gemeinsamen Feier der römisch-katholischen Aschermittwochsliturgie im Klagenfurter Dom.