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Bleibende Risse und Brüche infolge der Katastrophe von 2016, bei der 670 Menschen getötet und 28.000 verletzt wurden.
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Auf rund eine Million Euro schätzen Experten die Kosten für eine vollständige Reparatur der Schäden an der Kathedrale von Guayaquil nach dem schweren Erdbeben vom April 2016. Das ergab eine umfassende Schadensanalyse. "Die Kathedrale hat erhebliche Risse und Brüche davongetragen", sagte Rektor Carlos Mena der Tageszeitung "El Universo" (Sonntag).

Die Erzdiözese will eine Spendenkampagne starten, um die Kosten aufzubringen. Laut Regierungsangaben wurden durch die Auswirkungen des Erdbebens mehr als 670 Personen getötet und rund 28.000 Menschen zum Teil schwer verletzt. Darüber hinaus wurden Dutzende Kirchen zum Teil schwer beschädigt.

Die Kathedrale von Guayaquil stammt in ihrer ursprünglichen Kolonialstil-Form aus Holz aus dem Jahr 1547. Sie wurde 1692 durch einen Brand zerstört und wiedererrichtet, ehe der Bau in den Jahren 1924 bis 1937 einer Kirche im neugotischen Stil wich.