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Welche Religion bietet uns Halt in Krisensituationen? Dr. Ingo Resch betont die EInzigartigkeit des christlichen Glaubens.
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Wir befinden uns in einer Zeit, in der wir auch im Bereich der Religionen mit sehr vielen Vorstellungen konfrontiert werden. "Yoga" und "Zen" usw. Dabei stellt sich die Frage, wo die geistlichen Quellen dieser religiösen Anschauungen liegen. Viele dieser Quellen beruhen auf fernöstlichen Weisheitslehren. „Da ist nicht alles schlecht, was aus dem fernen Osten kommt, sagt Ingo Resch, "doch wenn man sich mit Fragen der Religion befasst, mit "Meditation" oder "Yoga", sollte man wissen, woher diese Vorstellungen kommen." Überhaupt ist die Frage: Was sind Religionen? Sind es Offenbarungen von ein und demselben Gott oder von mehreren Göttern oder sind es nur menschliche Phantasien? Und wenn es göttliche Offenbarungen sind, gibt es dann auch Götter, die einander widersprechen?

Die Bibel sagt, dass es nur einen Gott gibt. Und das ist der eine, wahre Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat. Es ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der sich in der Person von Jesus Christus und in seinem Geist offenbart. Konträr zu diesem Gott stehen im Alten Testament die vielen Götzen wie z. B. Baal oder im Buch der Offenbarung der Antichrist. Wer also an den Gott der Bibel glaubt, kann nicht gleichzeitig andere Götter verehren. Das ist unmöglich und steht so auch unmissverständlich in der Heiligen Schrift. Die Bibel betont zudem, dass die Botschaften verschiedener Weltanschauungen nicht gleichwertig sind mit dem, was uns die Bibel sagt. Es wäre ja auch völlig unsinnig, wenn der eine, einzige Gott am Jordan in Israel etwas völlig anderes verkündigt hätte als am Ganges in Indien. Deshalb können wir sicher sein, dass der Gott, dem wir in der Bibel begegnen, der einzig wahre Gott ist und dass alles andere letztlich Götzen sind, wie wir sie ja auch in der Bibel begegnen. Wer also die Bibel liest, kann davon ausgehen, dass sie auf der ganzen Welt Gültigkeit hat.

Im Buch „Buddhismus und Christentum. Geschichte, Konfrontation, Dialog", herausgegeben von einem evangelischen Theologen und einem Buddhisten, finden wir verschiedenes Quellenmaterial dazu, wie und wann es zu einem Dialog zwischen Christentum und Buddhismus gekommen ist. Dabei wird die Behauptung aufgestellt, dass beide Religionen gleichwertig sind und dass Gott diese so unterschiedlichen religiösen Vorstellungen nicht nur zugelassen, sondern sogar gewollt hat. Dieser Behauptung widerspricht aber die Bibel ganz vehement. Denn Jesus Christus hat gesagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, als durch mich." (Johannes 14,6). Das allein schließt schon alle anderen vermeintlichen Wege zu Gott von vorneherein aus. Der Glaube an Jesus Christus wie auch die Botschaft von Jesus Christus lässt sich mit anderen Religionen nicht in Einklang bringen, so sehr viele das heute auch versuchen. Sie stehen sich vielmehr diametral entgegen.

Es gibt nur einen Gott, das ist der Schöpfer des Himmels und der Erde und von diesem einen, wahren Gott spricht die Bibel. Die These, der zufolge Gott in seiner Güte verschiedene Religionen geschaffen haben könnte, ist nicht haltbar. Vielmehr stellt sich uns Gott in der Bibel als ein persönlicher Gott dar, der verlässlich, wahrhaftig und glaubwürdig ist. Der aber auch nicht will, dass wir uns mit den Götzen anderer religiöser Vorstellung auch nur abgeben. Näheres im Podcast mit dem zweiten Teil der Reihe "Krisen - anpassen oder überwinden".