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Jeder Mensch sehnt sich nach Freiheit.
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„Freiheit“ – dieses Wort hat für uns alle einen besonderen Klang. Immer wieder kämpfen Menschen für ihre Freiheit und riskieren dafür oft sogar ihr Leben. Das war in der gesamten Menschheitsgeschichte so - denken wir nur an die Schlagworte der Französischen Revolution. Auch die „Freiheitsstatue“ der USA gilt bis heute als ein „Zeichen der Hoffnung und des Neuanfangs“. Sie ist gleichsam das Wahrzeichen der Vereinigten Staaten von Amerika. Es gibt viele solcher Beispiele und Symbole auf der ganzen Welt, die alle den hohen Wert der Freiheit widerspiegeln. Dahinter steckt die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit, die tief in unserem Dasein verwurzelt ist.

In unseren westlichen Ländern ist Freiheit oft schon eine Selbstverständlichkeit, zählt sie doch zu den Menschenrechten, die auch in den Gesetzen der Länder verankert sind. Das war im Mittelalter noch völlig anders. Da hatten die Menschen viele dieser Freiheiten, wie wir sie heute kennen, noch nicht. Vor allem in den unteren Schichten der Bevölkerung, war das Leben sehr eingeschränkt. Sie durften weder ihre sozialen Grenzen überschreiten, noch durften sie ihren Beruf frei wählen. Vieles in ihrem Leben war abhängig vom Wohlwollen der Machthabern oder einflussreicher Gönner. Vielfach waren sie auch den Gewalten der Natur ausgeliefert. Wenn Krankheiten wie Pest, Tuberkulose oder Cholera über sie kamen, gab es kaum Heilung.

Doch das Leben der Menschen im Mittelalter hatte auch Vorteile. Wer ein Heimatrecht genoss, war auch eingebunden und hatte seinen fest verankerten Platz in der Gesellschaft. Das vermittelte den Menschen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, wie wir es heute wahrscheinlich gar nicht mehr kennen. Die Menschen steckten zwar in Bindungen, die nicht einfach waren, doch diese Bindungen gaben ihnen auch Halt. Je mehr der Mensch seine Geborgenheit und seinen Schutz, der fast immer aus seinem Glauben an Gott kam, verlor, desto größer wurden seine Ängste.

Liberale Theologen unterstützten diese Entwicklungen später noch damit, dass sie den Absolutheitsanspruch Jesu und der Bibel verneinten und sich stattdessen auf soziales und politisches Engagement konzentrierten. Im Gesundheitswesen wie auch in der Wirtschaft brachte die Wissenschaft in dieser Zeit gewaltige Fortschritte, die dem Menschen eine nie dagewesene Form von Sorglosigkeit und Sicherheit ermöglichte. Immer mehr Krankheiten konnten geheilt werden und die Lebenserwartung verdoppelte sich. Wer sich jedoch unsere heutige Gesellschaft ansieht, dem wird die unglaubliche Diskrepanz zwischen der Realität und dem versprochenen Glück auffallen, die es doch eigentlich nicht geben dürfte. Sehr viele Menschen sind einsam, ängstlich und unglücklich. Warum eigentlich? Wurde uns nicht etwas ganz anderes versprochen? Depression ist zu einem Massenphänomen geworden, als wäre sie der Preis des modernen Lebens.

Doch was geschieht, wenn Menschen sich wieder auf die biblischen Werte besinnen und beginnen nach Gottes Ordnungen zu leben? Dabei zeigt sich immer wieder aufs Neue: Wer sich in die Abhängigkeit von Gottes gute Ordnungen gibt, verliert dadurch nicht an Individualität oder Identität sondern gewinnt dadurch sowohl an Individualität wie auch an Identität und vor allem an echter, furchtloser Freiheit. Jesus selbst sagt: „Wenn euch nun der Sohn Gottes frei machen wird, dann seid ihr wirklich frei“ (Johannes 8,36). Das ist eine Realität, die jeder gern ausprobieren kann, vorausgesetzt es ist ihm gegeben, an Gott und an seinen Sohn Jesus Christus zu glauben.

Näheres dazu hören Sie in der Sendereihe „ERF Thema des Monats“ auf ERF Süd Radio, in ganz Österreich und in Südtirol auf DAB+ und im Webradio auf erfsued.com. Es ist der dritte Teil der Serie „Gefahren und Chancen heute und morgen“. Vertiefende Literatur rund um die aktuellen Fragen unserer Gesellschaft finden Sie im Buchshop der ERF Buchhandlung "Buchgalerie", online unter buchgalerie.com