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3.800 Teilnehmer und Mitarbeiter aus 43 Nationen trudelten letzte Woche aus ganz Europa bei TeenStreet in der Messe in Offenburg ein. Die 2.100 Teenager bekommen Impulse aus der Bibel, treffen sich dreimal täglich in Kleingruppen zum Austausch und nehmen an verschiedenen Aktivitäten wie Seminaren, Einsätzen, Kunst und Sport teil. Der Teenagerevent von OM findet vom 27. Juli bis zum 2. August 2017 statt – dieses Jahr zum 25. Mal.

„Es ist wie bei einem großen Familientreffen, bei dem Jesus möchte, dass wir als seine Brüder und Schwestern seinen Vater kennenlernen“, beschrieben es die Hauptredner Josh und Debs Walker, ein irisches Ehepaar, welches in Houston, USA, arbeitet. „Gott, unser Vater, lädt uns zu einer wunderbaren Reise ein. Aber wenn du niemals von deinem Stuhl aufstehst, wirst du all das verpassen, was der Vater für dich hat“, ermutigte Josh Walker die Teenager.

Für den Kongressleiter Steffen Zöge steht TeenStreet für ein vielfältiges Programm: „Die Hauptveranstaltungen am Vormittag und Abend sind wie fetzige Gottesdienste mit viel Lobpreismusik und Bibelarbeiten für die Teenager, weshalb sie kreative und spielerische Elemente besitzen. Daneben gibt es Angebote vom afrikanischen Kochen über Sport und Kreatives bis hin zum Auto zusammenbauen.“

Bereits einige Tage vor Beginn des Kongresses versammelten sich unzählige Freiwillige auf dem Messegelände in Offenburg, um TeenStreet aufzubauen. „Wir kommen jedes Jahr wieder, weil wir hier einen Platz in der ersten Reihe haben, um Gott am Werk zu sehen. Über die Jahre haben wir Menschen kennengelernt und treffen diese wieder – für viele von uns gibt es keinen Sommer ohne TeenStreet”, meint Arne aus den Niederlanden, der das Übersetzungsteam leitet.

Denn TeenStreet ist ein internationales Event und OM möchte diese Internationalität feiern und darauf eingehen. Deshalb werden sämtliche Seminare und Workshops, vor allem aber die Hauptveranstaltungen in verschiedene Sprachen übersetzt. Deutsch wird direkt von der Bühne übersetzt. Weitere 15 Dolmetscher sitzen hinter der Hauptbühne in Kabinen, um parallel zur deutschen Übersetzung das Gesagte in die anderen Sprachen zu übertragen. Ihre Übersetzungen gehen an fast 900 einzelne Kopfhörer, die an die entsprechenden Teilnehmer ausgegeben werden. OM betreibt diesen Aufwand, damit die Teenager das Gesagte nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen aufnehmen und von Gottes Wort berührt werden.

Die Teilnehmer kamen auf ganz verschiedene Arten nach Offenburg. Ein Mitarbeiter kam per Anhalter aus Dänemark und die Teilnehmer aus Färöer charterten eigens ein Flugzeug. Manche besuchen dieses Jahr TeenStreet das erste Mal; andere wie Laura sind schon seit Jahren dabei. Für sie ist es das achte TeenStreet. Laura freut sich immer wieder auf die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen, die Gemeinschaft mit Menschen zu genießen, die denselben Glauben teilen, und mit ihnen Gott zu preisen. Vor ein paar Jahren hat sie beim Kongress Pommi aus Schweden kennengelernt und sie sogar schon dort besucht.

Dario (16) und Friedrich (17) nehmen zum ersten Mal an TeenStreet teil, da sie schon viel davon gehört haben. Zum Thema ‚unshakeable‘ erinnert sich Dario daran, dass Gott ein starker Fels ist. Er denkt, dass sein Glaube durch TeenStreet gestärkt werden wird. Friedrich stimmt ihm zu: „Unshakeable bedeutet, stark zu sein und Vertrauen in meinen Glauben zu haben.“ Sie hoffen, nach ihrer Heimreise eine Veränderung in ihrem Leben zu sehen, die selbst im Alltag bestehen bleibt.

Debs und Josh Walker waren erst 19 bzw. 20 Jahre alt, als sie im Jahr 1994 begannen, mit TeenStreet zu arbeiten. Sie sind mit TeenStreet aufgewachsen. „Vieles, was uns heute ausmacht, hängt mit unserer Rolle auf TeenStreet zusammen. Gott hat das wirklich genutzt, um uns reifer und erwachsener zu machen“, erzählen sie. „Für eine so lange Zeit diese Arbeit tun zu dürfen, ist für uns die größte Ehre unseres Lebens. Wir haben TeenStreet immer als eine Bewegung von Gott angesehen und wir möchten wissen, was Gott im Leben von Teenagern bewirkt.“