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Auch in der Islamischen Welt finden immer mehr Menschen zum Glauben an Jesus Christus.
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„Ich will nicht, dass du über den Augenblick deines Todes nachdenkst. Es wird sehr schnell gehen. Ich will, dass du über den Lohn nachdenkst, der dich im Himmel erwartet. Du wirst den Klang von Wasserfällen hören und alles, was du willst wird dir gehören, sobald du nur daran denkst.“

Zakhira ist 21 Jahre alt, als sie sich freiwillig für den Djihad entscheidet, und einer der Mullahs ihr diese Worte mit auf den Weg gibt. Sie ist bereit als Märtyrerin für den Islam zu sterben und dabei so viele „Ungläubige“ wie möglich mit in den Tod zu reißen. Jetzt ist die Frage, wie kommt eine junge, lebensfrohe Frau dazu, sich zu so einer Entscheidung hinreißen zu lassen? Was bewegt die intelligente Studentin, um sich für eine derartige Tat zu entscheiden? Oder war das gar keine Entscheidung, sondern blanke Manipulation? Lesen Sie ihre packende Lebensgeschichte dazu im Buch „Die Glaubenskriegerin“, veröffentlicht im Verlag SCM Hänssler 2019. Es ist nur eine von vielen Geschichten, die uns zeigen, warum sich Menschen vom islamischen Glauben abwenden, sobald sie beginnen, die tödlichen Muster dieser Religion zu durchschauen und in Jesus Christus echte Freiheit, Geborgenheit und Liebe gefunden haben.

Worin aber unterscheiden sich Islam und Christentum so sehr? Das arbeitet der 2020 verstorbene Verleger und Buchautor Dr. Ingo Resch in der aktuellen Ausgabe des Thema-des-Monats-Podcasts von ERF Medien heraus. Dabei kommt er zum Schluss, dass es bei dem Islam und dem Christentum zwei völlig verschiedene Menschen- und vor allem Gottesbilder gibt. Während der Gott der Bibel gnädig und barmherzig ist und treu zu seinem Wort steht, wird Allah im Koran zwar auch als barmherzig, aber genauso als listig und unberechenbar beschrieben. Ein Moslem ist im Grunde immer der Willkür Allahs ausgeliefert, mit einer Ausnahme. Wenn ein Moslem bereit ist, sein Leben für den Djihad zu opfern und als Märtyrer für den Islam zu sterben, wie das auch Zhakira vorhatte, dann erhält er Gewissheit. Denn dann kann er, gemäß dem Koran, sichergehen, dass er die Ewigkeit im Paradies verbringen wird. Wo ein Muslim hingegen nicht dazu bereit ist, lebt er in der ständigen Angst, nicht gut genug für Allah zu sein.

Wie vollkommen anders spricht die Bibel von Gott. Da wendet Gott sich uns Menschen in Liebe zu und  hält seine Versprechen. Seine Liebe zu uns Menschen ist bedingungslos, beständig und umfassend. Wenn wir zu ihm kommen, vergibt er uns all unser Versagen, unsere Schwachheit und Sündhaftigkeit. Er liebt uns sogar in der Zeit, wenn wir noch nichts davon wissen wollen. Wenn wir vor Gott schuldig werden oder uns noch von ihm abwenden, Gott liebt uns. Im 1. Brief des Johannes 4,19 heißt es: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ Ja, so ist der Gott der Bibel. Er liebt uns Menschen, bis wir endlich selbst begreifen, dass wir nur durch den ihn leben.

Allahs sogenannte Liebe hingegen ist an Bedingungen geknüpft. So lesen wir es im Koran, in Sure Al Imran, Vers 31. Allah liebt nur die, die ihn lieben und seinem Gesandten nachfolgen. Dieses Gottesbild spiegelt sich auch im Menschenbild des Islam wider. Deshalb ist es den Gläubigen des Islam auch gestattet, „Nichtgläubigen“ zu schaden. Dabei muss man wissen, dass alle zu den „Nichtgläubigen“ gezählt werden, die nicht Moslems sind. Frauen sind sogar innerhalb der moslemischen Gemeinschaft zu Menschen zweiter Klasse degradiert. Sie sind von den männlichen Familienmitgliedern abhängig und haben sich strikt an deren Anordnungen zu halten. Hinzu kommt der Begriff der Ehre, die im Islam von so großer Bedeutung ist, dass Menschen, insbesondere Frauen, dafür sogar umgebracht werden dürfen. Zu den sogenannten „Ehrenmorden“ kommt es dann, wenn ein, zumeist weibliches, Familienmitglied sich „unsittlich“ verhält. In so einem Fall muss dann die „Ehre“ der Familie wiederhergestellt werden - was bis in unsere Zeit hinein in erschreckend vielen Fällen tatsächlich geschieht.

Zakhira schreibt in ihrem Buch „Die Glaubenskriegerin“ über all diese Dinge und schreibt auch über das, was ihr geholfen hat, eine Entscheidung für Jesus zu treffen und Christ zu werden. „In den Worten der Bibel fand ich Liebe, Gnade, aufrichtige Buße und die Gewissheit der Vergebung. Der Islam hatte mich gelehrt, Allah zu fürchten und niemals die Aussicht auf das ewige Gericht und die Qualen der Hölle zu vergessen. Die Psalmen erinnerten mich an die Liebe Gottes – eine Liebe, die so groß ist, dass sie jede Angst und sogar den Tod überwindet.“

Näheres dazu hören Sie im Podcast. Es ist der dritte Teil einer Reihe zum Thema „Weltreligionen und die Lehre der Bibel“ mit Ingo Resch im ERF Südtirol.