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Nur wer sich mit seinen Ängsten konfrontiert, kann sie überwinden!
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<p>Es können Spinnen, ein Gewitter oder eine Flugreise sein; viele von uns haben einfach Angst. Allerdings sind viele dieser Ängste gar nicht konkret. Manche Menschen fürchten sich vielleicht vor dem Tod oder vor dem Gefühl des Verlassen-seins oder dass ihre Kinder eines Tages auf die schiefe Bahn geraten. Viele dieser Ängste und Sorgen sind auch durchaus verständlich, andere aber auch nicht. Trotzdem fühlen sich viele dem Gefühl der Angst ausgesetzt und nicht selten auch ausgeliefert. Es lähmt sie geradezu und blockiert sie in ihrem Alltag. Vor allem raubt es ihnen die Freude und manchmal sogar den Schlaf, wenn es nicht sogar in regelrechte Panikattacken ausartet.

In der aktuellen Ausgabe des Thema-des-Monats-Podcasts von ERF Medien Südtirol spricht Dr. Med. Ute Horn, die Referentin, über das Thema Angst. Sie plädiert dafür, seine Ängste selbst richtig einzuschätzen. Sie erklärt uns aber auch, welche Funktion Ängste haben und lädt dazu ein, über eigene Verhaltensmuster im Umgang mit der Angst zu reflektieren. Ängste dienen nämlich auch dazu, unsere Sinne zu schärfen. Durch die Angst nehmen wir mit unseren Augen und Ohren mehr aus unserer Umgebung wahr. Angst ist also nicht nur ein Gefühl, sie verändert auch etwas in uns. Wenn ein Mensch überhaupt keine Angst verspürt und dementsprechend unvorsichtig und übermütig durch sein Leben geht, ist das genauso unnatürlich, wie wenn jemand durch Angst in seinem ganzen Leben blockiert wird.

Der beste Weg, um mit Ängsten umzugehen, ist, wenn wir uns ihnen stellen, uns also damit konfrontieren. Das ist auf alle Fälle besser, als sie zu bagatellisieren oder zu überspielen. Denn Ängste sind nun mal eine Realität. Deshalb müssen wir sie auch ernst nehmen. Als Menschen, die Jesus Christus kennen und ihm Vertrauen, werden wir Gott darum bitten, uns zu helfen, diese Ängste zu überwinden. Dabei kann es auch helfen, wenn wir damit beginnen, uns zu fragen, woher bestimmte Ängste kommen. Vielleicht sind es Erfahrungen aus der Vergangenheit, die nie aufgearbeitet wurden. Vielleicht sind es aber auch durchaus begründete, aktuelle Ängste.

Wichtig ist, dass wir alle diese Ängste als das sehen, was sie sind, und dass wir sie nicht zu unseren Ratgebern werden lassen. Angst sollte uns niemals daran hindern, unsere Berufung auszuleben und uns von Gott gebrauchen zu lassen. Gerade bei Ängsten ohne konkreten Anlass sollten wir uns auch immer wieder dazu entscheiden, Gott zu vertrauen. Wenn schwierige Zeiten auf uns zu kommen, wird er uns die Kraft dazu geben, die wir brauchen. Das haben Christen im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erlebt. In Psalm 18, im Vers 7 heißt es: „In meiner Angst rief ich zum Herrn!“ Ein solcher Ausruf ist genau der richtige Umgang mit unserer Angst. So sagt auch Dr. med. Ute Horn, die Referentin des Thema-des-Monats-Podcast. Die Angst wird dadurch nicht verdrängt, sondern wahrgenommen und vor Gott zur Sprache gebracht. Wenn Gott uns darauf antwortet, ist das eine Form der Angstbewältigung, wie sie schöner nicht sein könnte.

Näheres dazu hören Sie im Podcast. Es ist der sechste Teil einer Reihe zum Thema „Goldene Regeln für ein besseres Miteinander“ mit Dr. Ute Horn im ERF Südtirol.