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Dass Jesus am Kreuz starb, hat vor allem mit der Gerechtigkeit Gottes zu tun.
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Im Thema-des-Monats-Podcast von ERF Medien Südtirol hat sich Prof. Hans-Joachim Eckstein intensiv mit der Gerechtigkeit Gottes befasst. Es gibt wohl nichts, was diese Gerechtigkeit eindrücklicher zum Ausdruck bringen würde, als die Kreuzigung und der Tod Jesu. Der gerechte Gott konnte nicht tatenlos zusehen, wie wir Menschen, die er geschaffen hat, wieder und wieder das Böse wählen, anstatt sich dem Leben zu verschreiben, das er ihnen gegeben hat. Krieg, Ehebruch, Diebstahl, Betrug; all das gehört bis heute zum Alltag im Leben auf dieser Welt – und all das kann Gott in seiner Gerechtigkeit nicht einfach übersehen, sondern er muss es bestrafen.

Aber Gott liebt uns Menschen und wünscht sich nichts sehnlicher als die Gemeinschaft mit jedem von uns. Deshalb nahm er diese Strafe für unsere Sünde selbst auf sich. In Jesus Christus, seinem Sohn, wurde es möglich und genau dazu ist Jesus in diese Welt gekommen. All das Leid und die unglaublichen Grausamkeiten, die Jesus am Tag seines Todes durchstehen musste, gehörten zu dem Heilsplan Gottes. Sie zeigen, welche Strafe jeder von uns erleiden müsste, der sich gegen Gott versündigt. Aber nun hat Jesus Christus diese Strafe auf sich genommen und für uns durchlitten. Damit ist unsere Schuld ein für alle Mal beglichen und getilgt. Jesus hat aber nicht nur unsere Schuld auf sich genommen, er hat auch die Macht des Todes und des Bösen durchbrochen und durch seine Auferstehung in beeindruckender Weise besiegt.

Jeder, der Jesus Christus im Glauben annimmt, wie die Bibel es uns sagt, ist freigekauft von der Macht der Sünde und des Todes. Das ist ein so großes Geheimnis, dass wir vom „Wunder der Vergebung“ sprechen. Wir müssen nicht mehr vorweisen, wie gut oder gerecht wir sind, wenn wir zu Gott kommen wollen. Wir müssen Jesus Christus Vertrauen, sein Angebot der Vergebung annehmen, dann schenkt Gott uns dieses neue Leben in der Vergebung. Gott weiß besser als wir, dass wir auch dann nicht imstande sein werden, ein vollkommenes zu führen. Er weiß, dass wir auch als Christen noch immer sündigen werden. Aber weil Jesus Christus die Strafe für diese Sünden schon bezahlt hat, vergibt Gott uns, wenn wir ihn darum bitten. Es reicht, dass wir uns an Jesus und seine Erlösung halten, dann sind wir gerettet.

„Einer der beiden Verbrecher, die mit ihm am Kreuz hingen“, so lesen wir im Lukasevangelium, Kapitel 23, „höhnte: „Du bist doch der Messias, oder nicht? Dann hilf dir selbst, und hilf auch uns!“ Aber der andere wies ihn zurecht. „Fürchtest du Gott auch jetzt noch nicht, wo du doch ebenso schlimm bestraft worden bist wie dieser Mann und wie ich?“, sagte er zu ihm. „Dabei werden wir zu Recht bestraft; wir bekommen den Lohn für das, was wir getan haben. Er aber hat nichts Unrechtes getan.“ Dann sagte er: „Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft als König antrittst!“ Jesus antwortete ihm: „Ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23, 39-42).

An diesem Bericht können wir sehen, welche Auswirkungen der Tod Jesu für jeden von uns und für die ganze Menschheit hat. Denn obwohl der Mann von sich selbst sagt, dass er den Tod verdient hat, wird er durch Jesus Christus gerettet. Es kommt nicht auf unsere Taten an, sondern auf unseren Glauben an Jesus. Das sollte jedem von uns Mut machen. Zwar trennt uns tatsächlich unsere Sünde von Gott, doch wenn wir die Vergebung Jesu für uns in Anspruch nehmen, ist diese Trennung aufgehoben. Es heißt in diesem Text der Bibel sogar: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Wir müssen uns also nicht vor einer Art „Fegefeuer“ fürchten, in dem wir als Tote auf die Auferstehung warten. „Christen sterben – aber sie sind niemals tot.“ So fasst Prof. Hans-Joachim Eckstein es in einem Satz zusammen. Und genauso sagt es auch Jesus, wenn er uns zuruft: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“ (Johannes 11,25).

Darüber können wir uns freuen. Jesus ist auferstanden und hat den Tod und die Sünde besiegt – wer sein Angebot der Errettung annimmt, muss keine Angst mehr haben, weder vor dem Tod, noch vor seinen eigenen Schuldgefühlen, denn unsere Schuld ist bezahlt, wenn wir zu Jesus Christus gehören. Das ist die entscheidende und unglaublich wichtige Botschaft der Bibel. Deshalb fordert die Bibel uns auch auf, Jesus Christus kennenzulernen und sein Angebot der Errettung anzunehmen. Denn nur so können wir dem Teufelskreis von Schuld, Sünde und Tod entkommen und werden ewig leben.

Näheres dazu hören Sie im Podcast. Es ist der sechste Teil einer Reihe zum Thema „Von der Gerechtigkeit Gottes“ mit Hans-Joachim Eckstein im ERF Südtirol.