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In der letzten Zeit mussten viele Urlaube und Reisen abgesagt werden.
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Wie schnell alles abgeblasen werden muss, was wir uns erträumen, haben wir 2020 erlebt. Ob es die Hochzeit, die Urlaubsreise oder die Matura-Feier war, vieles konnte einfach nicht wie geplant stattfinden. Doch nicht erst seit Corona gibt es enttäuschte Hoffnungen und geplatzte Träume. Das alles kennen wir auch aus unserem alltäglichen Leben. Was wir uns ausgemalt und erträumt haben, kann manchmal von einem Tag auf den anderen Tag verloren sein. Wenn z. B. eine Prüfung daneben geht oder ein Autounfall uns einen Strich durch die Rechnung macht, eine Krankheit oder sogar der plötzliche Tod eines Menschen alles zunichtemacht, was wir uns an Vorstellungen erträumt hatten.

Menschliche Pläne können platzen. Die Hoffnung auf den Himmel hingegen nicht. Menschliche Pläne und Hoffnungen basieren auf dem Gedanken, dass uns „die Welt zu Füßen liegt“, aber je älter wir werden, desto mehr wird von diesem „Konto“ der unbegrenzten Zeit und Möglichkeiten abgebucht. Deshalb resignieren so viele ältere Menschen und verlieren die Lebensfreude. Doch egal ob jung oder alt, alles worauf wir in dieser Welt hoffen, gibt uns letztlich keine Sicherheit. Christliche Hoffnung hingegen ist nicht abhängig von einem bestimmten Termin oder einem bestimmten Ereignis, sondern von der Erwartung auf eine Person und das ist Jesus Christus. Jesus wird auf diese Welt zurückkehren, er wird Frieden und Gerechtigkeit schaffen und alles, was uns belastet und beschwert ein für alle Mal ausräumen. Menschen, die sich für ein Leben mit Jesus entscheiden, erwartet in der Ewigkeit ein Leben in der Gemeinschaft mit Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde.

Christen wird oft vorgeworfen, sie würden sich lediglich auf eine Zukunft im Himmel vertrösten lassen. Aber das ist nicht der Fall. Wenn ich mich für Jesus Christus entscheide, ist das der Beginn meines ewigen Lebens auf dieser Erde, das bis weit in die Ewigkeit hineinreichen wird. Professor Hans-Joachim Eckstein betont in der aktuellen Ausgabe des Thema-des-Monats-Podcasts von ERF Medien Südtirol, dass die wahre Hoffnung, die wir als Christen haben, uns erst wirklich zum Leben befähigt. Jedem, der in Vorfreude auf ein noch besseres Leben lebt, werden alle irdischen Probleme kleiner.

Die Bibel verspricht uns ein Leben voller Freude und großartiger Möglichkeiten. Ein Leben, in dem es keine Tränen, kein Leid und keine Krankheit mehr geben wird. Die schönsten und wertvollsten Dinge, die wir kennen, wird es in Hülle und Fülle geben. Gold, Edelsteine und Perlen; so beschreibt es der Apostel Johannes im Buch der Offenbarung der Bibel. Es ist ein Bild, das die Schönheit des Himmels beschreiben soll. Das Schönste, was wir kennen, wird im Himmel noch schöner sein. Deshalb lädt Prof. Hans-Joachim Eckstein dazu ein, dass wir uns all die schweren und negativen Dinge auflisten, unter denen wir auf dieser Erde leiden, die es aber im Himmel nicht mehr geben wird. Gleichzeitig sollten wir eine Liste mit den Geschenken Gottes erstellen, die wir im Himmel haben werden. Wenn wir diese beiden Listen dann vergleichen, wird das unsere Vorfreude auf den Himmel wecken und die Hoffnung auf den Himmel, die wir als Christsein haben dürfen, wird in uns beginnen konkret zu werden.

Näheres dazu hören Sie im Podcast. Es ist der fünfte Teil einer Reihe zum Thema „Von der Gerechtigkeit Gottes“ mit Hans-Joachim Eckstein im ERF Südtirol.