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Millionen von Touristen reisen jedes Jahr nach Israel – worin liegt die Faszination dieses winzigen Staates?
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Millionen von Touristen reisen jedes Jahr nach Israel. Sie verbringen ihre Urlaubstage in einem Land im Nahen Osten, das wegen Terroranschläge immer wieder in den Medien ist. Wie kommt das? Es gibt doch so viele andere Orte am Mittelmeer, an denen man sich erholen könnte, ohne das eigene Leben in Gefahr zu bringen. Doch Israel ist von einer ganz besonderen Faszination umgeben. Der Nahost-Experte Johannes Gerloff, der mit seiner Familie seit vielen Jahren in Jerusalem lebt, zählt in der aktuellen Ausgabe des Thema-des-Monats-Podcasts von ERF Medien Südtirol eine Vielzahl von Gründen auf, warum so viele Menschen nach Israel kommen.

Wenn er z. B. vom „Shabbat“ spricht, dem jüdischen Ruhetag, der bereits am Freitagabend mit einer besonderen Zeremonie in der ganzen Familie beginnt, so kommt Johannes Gerloff geradezu ins Schwärmen über die Lebensgewohnheiten der Israelis. Es sind aber nicht nur die Traditionen, die Israel für alle Welt anziehend machen, sondern auch die atemberaubende Natur dieses Landes. Wenn es auch flächenmäßig überhaupt nicht groß ist, so birgt es doch 4 - 5 Klimazonen in sich, die alle so nah aneinander liegen, dass es möglich ist, verschneite Berggipfel, heiße, trockene Wüstenlandschaft und die frische Meeresbrise innerhalb von wenigen Stunden zu erleben.

Viele Touristen kommen auch wegen der spektakulären Bilder, die die Beobachtung von Zugvögeln in Israel bietet. Auf ihren Reisen in die verschiedensten Gebiete dieser Welt sind die Tiere in Israel besonders gut zu sehen. Beeindruckend ist außerdem die Wirtschaft dieses kleinen Staates - ohne besondere Ressourcen. Israel ist nicht nur das Land mit den prozentual meisten Start-Ups der Welt. Der Schekel ist auch die stabilste und stärkste Währung weltweit. Spannend wird Israel außerdem durch die Vielzahl von Kulturen, die sich auf diesem Flecken Erde versammeln. Da die Juden aus aller Welt in Israel einwandern, vermischen sich dort alle Arten von Traditionen, kulinarischen Highlights und Sprachen. Johannes Gerloff ist seine Begeisterung anzumerken, wenn er von seiner Wahlheimat spricht. Unzählige weitere Fakten über Israel ließen sich aufzählen, die uns dieses Land als etwas ganz Besonderes zeigen.

Im Römerbrief beschreibt der Apostel Paulus in den ersten acht Kapiteln, wie wichtig Jesus für ihn ist und betont am Ende des achten Kapitels noch einmal, dass ihn nichts von der Liebe Gottes in dem Messias Jesus trennen kann. Am Beginn des neunten Kapitels finden wir dann jedoch wieder recht harte, klare Worte, die seine besondere Zuneigung zum Volk Gottes beschreiben. Darin beschwört er, dass er lieber sein Heil in Jesus verlieren würde, als dass das jüdische Volk Jesus nicht als Messias erkennt. Mit dieser Haltung ist Paulus keineswegs allein in der Bibel, auch Mose war bereit, sein Leben für das geistliche Wohl des Volkes zu geben. Darin erkennen wir, dass auch diese besonderen Menschen die Bedeutung des Volks der Juden erkannt hatten und dass sie bereit waren, alles dafür zu geben.

Gottes hat seinen Bund nun mal mit Israel und dem Volk der Juden geschlossen, daran können wir nicht rütteln. Selbst Jesus war Jude, auch wenn das so manchem Christen vielleicht immer noch nicht gefällt. Wir hingegen dürfen Teilhaber sein, wenn Gott sein Volk segnet. Wir dürfen diesem Volk den Segen Gottes wünschen und werden dadurch selbst gesegnet. Wir dürfen es verteidigen und zu diesem auserwählten Volk Gottes stehen und uns dafür einsetzen, wie die Großen der Bibel es taten, die, wie Paulus, für die Errettung dieses Volkes alles zu geben bereit gewesen wären. In alldem verspricht Gott uns seinen Segen.

Näheres dazu hören Sie im Podcast. Es ist der zweite Teil einer Reihe zum Thema „Israel – Zeiger an der Weltenuhr“ mit Johannes Gerloff im ERF Südtirol.