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Auch in schwierigen Zeiten ist es die Aufgabe von Christen, neues Leben weiterzugeben.
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Der Blick auf gewisse Trends unserer Zeit kann frustrierend sein. Je mehr wir die Vorgänge in unserer Gesellschaft beobachten, desto mehr müssen wir eigentlich den Eindruck gewinnen, dass der Abschied Europas vom Christentum schon längst in vollem Gange ist, wenn er nicht sogar schon abgeschlossen ist. Viele klammern sich noch an das Christentum wie an einem absterbenden Ast. Kurt Schneck, der Referent des aktuellen Thema-des-Monats-Podcasts des ERF Südtirol mit dem Titel: „Europa ohne Gott – Was bleibt von Europa, wenn das Christentum verschwindet“ zeichnet am Ende seiner Vortragsreihe aber nicht etwa ein Horrorszenario, sondern ermutigt Christen vielmehr, sich wieder auf das besinnen, was Gottes Wort lehrt und auch verspricht. Seinen letzten Beitrag zu diesem Thema hat er deshalb unter das Motto: „Ein bleibender Auftrag“ gestellt.

Denn wie auch immer die Zeiten sich entwickeln und welche Trends sich auch durchsetzen werden: Menschen, die an den Gott der Bibel glauben, dürfen wissen, dass sich an seinen Verheißungen niemals etwas ändern wird. Wir sind dazu berufen, sein Licht in eine Welt der Dunkelheit zu tragen. Dabei geht es darum, für christliche Werte einzustehen und sie zu vertreten, aber es geht vor allem auch darum, den Menschen von Jesus Christus zu erzählen. Erst wenn ein Mensch zu einem lebendigen Verhältnis zu Gott gefunden hat, kann sich auch etwas in seinem Leben nachhaltig verändern, das sich positiv auf ihn selbst auswirkt, in weiterer Folge aber auch auf die Gesellschaft. Die Aufgabe der Mission und Evangelisation, wie die Bibel sie von jedem Christen erwartet, hat sich über die Jahrtausende hin nicht geändert. Christen sind aufgerufen, mit Worten und vor allem mit ihrem Leben Jesus Christus zu bezeugen und bekannt zu machen, der von sich selbst sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich“ (Johannes 7, 14). Wer ewiges Leben geschenkt bekommen möchte, der muss Jesus Christus kennen lernen.

Deshalb geht es auch darum, dass Christen in die Gesellschaft hineinwirken und dafür auch in den verschiedensten Bereichen präsent und aktiv bleiben. Jesus bereichert nicht nur unser Leben, löst vielleicht unsere Probleme und erfüllt Wünsche, sondern rettet uns vor allem vor dem sicheren Tod, der früher oder später jedem droht.

Christen sind aber auch aufgerufen, Werke der Barmherzigkeit zu üben, wie das über die Jahrhunderte des Christentums überall auf der Welt geschehen ist. Das hat bis in unsere Zeit hinein Herzen bewegt und geöffnet, sodass Menschen die Liebe Gottes begreifen und annehmen konnten. Wir alle wollen nicht nur Phrasen hören, sondern himmlische Liebe erfahren. So sagt es auch Kurt Schneck, der Referent des ERF Südtirol. Was es praktisch bedeutet, davon spricht er unter anderem in seinen Vorträgen in unserem Podcast.

Das größte Werk der Barmherzigkeit ist es allerdings noch immer, wenn wir einem Menschen die gute Nachricht von Jesus weitersagen. Christen dürfen nicht die „Endverbraucher der Gnade Gottes sein“, sondern müssen diese Gnade Gottes wie eine Quelle weitergeben, um wieder neue Gnade zu erhalten. Gottes Gnade reicht für uns alle. Sie reicht auch für die Schuld der ganzen Welt, so sagt es uns die Bibel. Deshalb ist es so wichtig, dass wir begreifen, wie wichtig und dringend diese Gnade für die ganze Welt ist. Christen haben die Aufgabe, ihr Leben in der Gnade Gotte zu leben und anderen diese Gnade weiterzugeben.

Näheres dazu hören Sie im Podcast. Es ist der sechste Teil der Reihe: „Europa ohne Gott – Was bleibt von Europa, wenn das Christentum verschwindet?“ mit Kurt Schneck im ERF Südtirol.