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Erst mit Gottes Augen wird uns klar, welche Dinge wirklich wertvoll sind.
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260 Milliarden für ein Brot und den ganzen Tageslohn für etwas Fleisch. Das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Doch vor etwa 100 Jahren, das heißt kurz nach dem ersten Weltkrieg, herrschten genau solche Preise in Deutschland. Schuld daran war die "Hyperinflation". Durch die immens hohe Staatsverschuldung, die natürlich auch mit den horrend hohen Reparationszahlungen zusammenhing, verlor die Deutsche Reichsmark von Tag zu Tag mehr an Wert. Das trieb viele Menschen in den Ruin und nicht wenige davon auch in den Selbstmord. Die Ersparnisse vieler Jahre harter Arbeit waren oft innerhalb weniger Tage nichts mehr wert. Wir können nur hoffen, dass solche Zeiten nie wieder kommen.

Von einer ganz ähnlichen „Hyperinflation“, bei der nichts, was einst wertvoll war, mehr zählt, spricht auch Konrad Straub in der aktuellen Ausgabe des Thema-des-Monats-Podcasts im ERF Südtirol. Es wird der Tag kommen, so heißt es hier, an dem all unsere finanziellen Ersparnisse, unsere beruflichen Erfolge und unsere Leistungen absolut nichts mehr wert sein werden. In Matthäus 13,45-46 hingegen wird uns die Geschichte von einem Kaufmann erzählt, bei dem es genau umgekehrt war. Der Kaufmann fand eine so kostbare Perle, dass er bereit war, alles, was er hatte, dafür zu verkaufen, um nur diese eine Perle zu erwerben. Im Grunde ist das, was Jesus in dieser Geschichte von dem Kaufmann und der wertvollen Perle beschreibt, wie eine persönliche Hyperinflation, denn beim Anblick der Perle war dem Mann alles, was er hatte, plötzlich nichts mehr wert.

Ebenso geht es den Menschen, die beginnen, ein Leben mit Jesus zu führen und dabei erkennen, wer Jesus Christus wirklich ist und welche Schätze in ihm verborgen sind. Im Vergleich dazu sind materieller Besitz, Beliebtheit, Ansehen bei Menschen und Bildungsgrade nichts mehr wert. Wer sich dazu entscheidet, Jesus diese Dinge zu überlassen, der wird erleben, dass er viel mehr dafür zurückbekommt. Ganz anders ergeht es den Menschen, die sich bis zum Schluss an diese irdischen Dinge klammern und nicht bereit sind, die Kontrolle darüber loszulassen. Sie werden eines Tages erleben, dass all ihre Reichtümer letztlich nichts wert sind, wenn sie vor Gott stehen. Ewiges Leben und die Gemeinschaft mit Gott können wir uns nämlich mit nichts erkaufen. Wir müssen sie von Gott beschenkt bekommen, indem wir sein Angebot der Errettung durch Jesus Christus annehmen.

Wenn uns aber erst einmal bewusst wird, welchen Wert wir für Gott haben, und dass wir dafür auch gar keine Leistungen oder Erfolge vorweisen müssen, dann erkennen wir, was es heißt, dass Gott sich in Jesus Christus aufmachte, um uns zu suchen und zu erretten. "Der Wert eines Objekts liegt immer darin, wie viel jemand bereit ist, dafür zu bezahlen." , so beschreibt es Konrad Straub, der Referent des aktuellen ERF Podcast. Gott war bereit, seinen einzigen Sohn für uns in diese Welt zu schicken, obwohl er wusste, dass die Menschen ihn ans Kreuz schlagen würden. Doch selbst das war Gott, der Vater, bereit für uns hinzunehmen, um uns aus der Macht des Todes zu erlösen. So ging Jesus Christus stellvertretend für uns in den Tod - einen grausamen, abscheulichen Tod am Kreuz. Er zeigte uns damit, was wir ihm bedeuten und welchen Wert wir für ihn haben. Er war bereit, alles für uns zu geben, deswegen sollten auch wir bereit sein, ihm alles zu geben – zu unserer eigenen Errettung!

Näheres dazu hören Sie im Podcast. Es ist der sechste Teil einer Reihe zum Thema „Einer war nicht von dieser Welt“ mit Konrad Straub im ERF Südtirol.