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Mit den kuriosesten Mitteln versuchen Menschen in Indien Reinheit und den Himmel zu erlangen – nur wenige suchen an der richtigen Stelle danach.
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Yoga, Mantra, Karma, Meditation… - fernöstliche Weltanschauungen und Lebenskonzepte dringen immer mehr auch in unsere westlichen Gesellschaften ein. In einer grundsätzlich gestressten, überarbeiteten und schnelllebigen Kultur wie der unsrigen gewinnen Ideen von innerem Frieden, Ausgeglichenheit und Achtsamkeit immer mehr an Attraktivität.

Was dabei häufig übersehen wird, ist, dass Religionen wie z. B. der Hinduismus Lehren vertreten, die der christlichen Botschaft von Jesus völlig konträr entgegenstehen. Selbst traditionelle Hindus beginnen sich deshalb immer wieder nach mehr zu sehnen, zu erfahren, was Jesus Christus sagt - insbesondere Hindus der unteren Kasten, denen die Lehre des Hinduismus ihre Rechte seit Jahrhunderten vorenthält. Denn die Gewissheit über ein Leben nach dem Tod, nach Reinheit und Ruhe, kann ihnen ihre Religion ihnen niemals geben.

So erging es auch dem Besitzer eines Textilreinigungsgeschäftes im Norden Indiens. Horst Marquardt, der langjährige Direktor des ERF in Deutschland, berichtet in der aktuellen Ausgabe des Thema-des-Monats-Podcasts von ERF Medien Südtirol von der langen Suche dieses gläubigen Hindus und seiner Frau nach Frieden. Der Mann wünschte sich innerliche Reinheit und tat alles, was die Gesetze seiner hinduistischen Religion von ihm verlangten. Er besuchte die Tempel, versuchte Bedürftigen zu helfen und begab sich gemeinsam mit seiner Frau auf eine Pilgerreise an den Ganges.

Der zweitgrößte Fluss Indiens wird, wie wir wissen, von den meisten Strömungen der hinduistischen Religion als „Göttin“ verehrt. Zwar ist dieser Fluss durch Abwässer, Chemikalien, Industrieabfälle und Leichenteile stark verschmutzt, dennoch reisen täglich tausende von Pilgern an das Gewässer, um sich dort zu baden, weil eine Waschung im Wasser dieses Flusses, nach hinduistischer Vorstellung, Vergebung von Sünden und Absolution verspricht.

Genau deshalb machte sich auch der Mann aus Nordindien mit seiner Frau auf den Weg dorthin. Er wollte endlich den ersehnten inneren Frieden – doch schon auf dem Rückweg in seinen Heimatort kam es wieder zum Streit zwischen den Eheleuten. Offensichtlich hatte er durch das Bad im heiligen Fluss Indiens nicht den Frieden in seine Ehe bringen können - und erst recht nicht in sein Herz. Er war sich sicher: Es kann keinen Gott geben! Er hatte nicht gefunden, wonach er gesucht hatte. Deshalb geriet er in eine persönliche Krise, die schließlich damit endete, dass er sich von seiner Religion abzuwenden begann.

In dieser Zeit erkrankte auch noch sein Sohn. Am Krankenbett seines Sohnes begann der Vater die christlichen Programme des Radiosenders TWR zu hören, der Partnerorganisation des ERF für die weltweite Radiomissionsarbeit. Die Sendungen gefielen ihm so sehr, dass er sie fortan jeden Morgen hörte und schließlich sein Leben Jesus Christus übergab. In ihm fand er, was er in den Jahren als strenger Hinduist vergeblich gesucht hatte: Frieden und Vergebung, innere Reinheit und die Gewissheit des ewigen Lebens.

Im Johannesevangelium Kapitel 10, Vers 10 sagt Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben.“ Was Jesus uns verspricht, ist eben viel mehr als ein wohliges Gefühl. Jesus möchte uns ein erfülltes Leben schenken. Danach sehnt sich doch eigentlich jeder – aber nur die wenigsten wissen, dass diese Sehnsucht nur durch Jesus Christus gestillt werden kann. Das ist nicht nur in Indien so, sondern auch bei uns in Europa und auf der ganzen Welt. Jesus Christus hat jedem einzelnen Menschen versprochen, dass er ihm seine Lasten abnehmen und ihm wirklichen Frieden schenken möchte: „Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und mit Lasten beschwert seid! Bei mir erholt ihr euch" (Matthäus 11,28). Diese Einladung gilt nicht nur den Menschen in Indien oder in Europa, nein, sie gilt jedem einzelnen von uns, überall auf der Welt.

Näheres dazu und weitere bewegende Erfahrungsberichte hören Sie im Podcast. Es ist der dritte Teil einer Reihe zum Thema „Und die Herzen taten sich auf“ mit Horst Marquardt im ERF Südtirol.