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Die Bibel ist glaubwürdig – und sie stellt uns Jesus als einzige Hoffnung vor.
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An die Bibel zu glauben bedeutet nicht, alle Rationalität und jedes logische Denken hinter sich zu lassen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Anders als in den Religionen dieser Welt, ist es beim christlichen Glauben nicht verboten zu denken und Dinge in Frage zu stellen. Gottes Wort ist Wahrheit ist, doch sie steht ernsthafter Wissenschaft nicht entgegen. Wie oft wurden durch die Forschung bereits Dinge herausgefunden, die sich andererseits bereits seit Jahrhunderten schon in der Bibel finden lassen. Der Theologe Dr. Roger Liebi hat 2013 ein Buch unter dem Titel „Bibel und Wissenschaft – Die Forschung hat Verspätung“ herausgebracht, in dem er 30 Beispiele nennt, dass Aussagen der Bibel, auch solche die über Jahrhunderte bezweifelt und belächelt wurden, schlussendlich doch von der Wissenschaft bewiesen werden konnten.  So finden sich in der Bibel z. B. Aussagen über den Wasser- und Windkreislauf, das Gewicht der Luft und Hygienevorkehrungen, die von der Forschung erst viel später entdeckt und nachgewiesen werden konnten. 

Es ist also keineswegs naiv an die Bibel zu glauben. Das findet auch Professor Dr. Werner Gitt, der im aktuellen Thema-des-Monats-Podcast des ERF Südtirol erklärt, warum er als Wissenschaftler an die Bibel glaubt. Eines seiner vielseitigen Argumente ist die erfüllte Prophetie. Bereits 3268 Prophezeiungen der Bibel haben sich erfüllt. Dabei handelt es sich nicht um „einfache“ Dinge, bei denen ohnehin eine große Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie geschehen. Es sind vielmehr unwahrscheinliche Ereignisse, wie beispielsweise die Rückkehr der Juden nach Israel. Während Auswanderer aus anderen Ländern sich zumeist relativ schnell der neuen Umgebung anpassen, haben die Juden ihre kulturelle Identität über 2000 Jahre erhalten und konnten im letzten Jahrhundert zum ersten Mal seit langem tatsächlich in ihr Heimatland zurückkehren. Ein anderes Beispiel für erfüllte Prophetie der Bibel ist das „Goldene Tor“ in Jerusalem. Im Buch Hesekiel 44, 1-2, wird angekündigt, dass dieses Tor zugemauert werden wird. Tatsächlich geschah im 16. Jahrhundert genau das - und bis heute ist es das einzige Tor der Jerusalemer Stadtmauer, das nicht passierbar ist. Solche Dinge geschehen nicht aus Zufall. Sie zeigen uns, dass ein lebendiger Gott diese Welt lenkt und die Menschheitsgeschichte in seiner Hand liegt.

Wir können uns die Einstellung des Apostels Paulus zum Vorbild nehmen, der von sich selbst sagt, dass er uneingeschränkt glaubt, was er in der Bibel, dem Gottes Wort, liest (vgl. Apostelgeschichte 24,14). Es ist auffällig, dass er nicht davon spricht, alles zu verstehen, was geschrieben steht. Es wird immer vieles geben, was wir mit unserem Verstand nicht begreifen werden, Fragen, die offen bleiben und Geheimnisse, die sich erst in der Ewigkeit bei Gott lüften werden. Trotzdem lohnt es sich, dem zu Vertrauen, was Gott über sich selbst, diese Welt und uns Menschen sagt und was in seinem Wort, der Bibel, steht.

In der Bibel stellt Gott sich als die Liebe in Person vor. Dass es in unserer Welt, die so voller Dunkelheit, Krieg und Hass ist, überhaupt Liebe gibt, liegt daran, dass Gott allgegenwärtig ist. Der Ort, wo vollkommene Liebe auf uns wartet, die durch kein menschliches Versagen wieder kaputt gemacht werden kann, ist der Himmel. Dorthin hat Gott uns eingeladen. Das ist sein Wille, der sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel zieht. Obwohl wir immer wieder vor Gott schuldig werden, wünscht er sich die Gemeinschaft mit uns. Er möchte mit jedem einzelnen von uns eine ganz innige Beziehung, die bis in das ewige Leben hineinreicht. Wer nichts mit Gott zu tun haben will, der wird auch nach diesem Erdenleben fern von Gott sein. Wer hingegen bereits jetzt mit Jesus lebt, der wird auch nach diesem Erdenleben mit Gottes Liebe leben.  Das einzige, was wir dafür tun müssen, ist uns nach Jesus auszustrecken und das Angebot seiner Rettung anzunehmen.

Näheres dazu im Podcast. Es ist der sechste Teil einer Serie zum Thema „Faszination Schöpfung“ mit Prof. Dr. Werner Gitt.