page-header
Die gewaltigen Dimensionen des Universums sind kaum zu fassen und trotzdem interessiert sich der Schöpfer dieses Universums für uns Menschen.
Anzeige

„Der Ursprung des Universums, des Sonnensystems oder gar des Lebens auf der Erde ist heute naturwissenschaftlich nicht so weit geklärt, dass eine verbindliche Antwort auf die fundamentalen Fragen gegeben werden kann.“ Diese Aussage stammt von zwei Wissenschaftlern der Max-Planck-Gesellschaft in Deutschland, die nicht gerade als sogenannte „Kreationisten“, sondern die Evolutionstheorie vertreten, diese aber offensichtlich auch schon begonnen haben zu hinterfragen. Im aktuellen Thema-des-Monats-Podcast des ERF Südtirol lobt der Referent Winfried Borlinghaus diese Aussage der beiden Wissenschaftler, die im Gegensatz zu dem steht, was in Biologiebüchern an den Schulen verbreitet wird. Auch in den Medien wird bis heute noch oft der Anschein erweckt, als stünde bereits alles rund um die Entstehung des Universums längst außer Frage. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Wie es zur Entstehung der Erde und des Lebens gekommen ist, weiß – wissenschaftlich gesehen – im Grunde noch niemand - auch wenn der bekannte Evolutionsbiologe Richard Dawkins bereits 2009 in seinem Buch mit dem Titel „Die Schöpfungslüge“ die Evolutionstheorie als bewiesen erklärte. Die Entstehung des Lebens ist doch bis heute noch ein Geheimnis, ob das die Anhänger der Evolutionstheorie nun glauben wollen oder nicht. Wahrheit ist, dass bisher noch nicht bewiesen werden konnte, wie und wann diese Welt und das Universum entstand und was der Auslöser für die Entstehung des Lebens auf dieser Erde war.

Nach wie vor steht die Wissenschaft vor einer Unzahl von ungeklärten Fragen und Rätseln. In vielen dieser Fragen kommt es trotz der schier unbegrenzten technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten und Errungenschaften seit Jahrtausenden nicht zu neuen Erkenntnissen. Dazu nur ein Beispiel: Die Sternbilder in unserer unmittelbaren galaktischen Umgebung, wie z. B. der Orionnebel oder das Siebengestirn, sind 400 Lichtjahre von uns entfernt. Was wir aber darüber wissen, ist heute nicht mehr, als wir bereits in einem der ältesten alttestamentlichen Bücher, dem Buch Hiob, lesen können, wo diese Sternbilder bereits erwähnt sind. In diesem uralten Text allerdings wird betont, dass der Mensch keinerlei Kontrolle oder Einfluss auf diese Himmelskörper hat, was von einer gewissen Demut und Gottesfürchtigkeit spricht. Im Grunde ist das Wissen über all diese Dinge bis heute so geblieben, nur der Mensch hat sich geändert. Er ist stolz und überheblich geworden und glaubt, was er alles schon weiß, obwohl es immer noch ein winzig kleiner Teil nur von dem ist, was es zu wissen und zu erforschen gäbe: „Schnürst du die Bänder des Siebengestirns, löst du die Fesseln des Orion?“ So fragt Gott im Buch Hiob und fügt gleich darauf hinzu: „Führst du die Tierkreisbilder zu ihrer Zeit aus, leitest du den großen Bären samt seinen Jungen? Kennst du die Gesetze des Himmels? Setzt du seine Herrschaft auf der Erde durch?“ (Vgl. Hiob 38,31-33). Und eigentlich müsste ein Mensch auch heute noch darauf antworten, dass ihm das alles nie möglich sein wird. Stattdessen sprechen Menschen heute bereits davon, dass sie wüssten, wie all das entstanden ist. Das ist purer Hochmut, durch den sich der Mensch in einer gefallenen Schöpfung auszeichnet. 

Selbst wenn wir über unsere Umwelt, das Universum und die Natur noch vieles mehr herausfinden, als wir bis heute wissen, werden wir die Rätsel doch niemals ganz lösen, die das Leben ausmachen, dass Gott, als der Schöpfer des Universums, in dieses Leben hineinlegte. „In der Astronomie“, so sagt Diplomingenieur Winfried Borlinghaus, „entstehen durch jede beantwortete Frage wieder zehn neue Fragen.“ Als man z. B. mit dem Hubble-Teleskop versuchte, die Grenzen des Universums auszuloten, stieß man dabei nicht etwa auf eine mögliche Grenze des Universums, sondern fand lediglich weitere Galaxien. Soweit es uns heute möglich ist, diese Dinge zu berechnen, gibt es zumindest 125 Milliarden solcher Galaxien und in jeder davon noch einmal ca. 300 Milliarden Sterne. Deshalb ist das, was wir im Moment durch die Erforschung des Weltraums und der Astronomie wirklich begreifen, nur die Unfassbarkeit des Universums und des Schöpfers, der all das ins Leben rief. Das ist letztlich niemand anderer als der Gott der Bibel, der diese unendlichen Zahlen und Größen kennt, der sie geschaffen hat und der sie regiert und lenkt. Für uns Menschen ist das alles so ungeheuer groß, dass wir uns im Vergleich zu Gott ehrlicherweise als unbedeutend fühlen müssen. Dennoch sagt uns dieser unendlich große und mächtige Schöpfergott in seinem Sohn Jesus Christus, dass er Interesse an uns hat, ja, dass er uns sogar liebt und seinen Sohn für uns auf diesen kleinen Planeten sandte, um uns zu erlösen und uns den Weg zurück zu Gott zu zeigen. Was ist das für eine unglaubliche Botschaft, die die Bibel uns hier vermittelt! Es ist die „Gute Nachricht“ von Jesus Christus. Wer an sie glaubt, der wird leben. So sagt es uns die Bibel. Christen müssen keine Gegner der Wissenschaft sein. Denn je mehr entdeckt und erforscht wird, desto mehr werden diese Ergebnisse uns zum Staunen über den Schöpfer führen, wie ihn uns die Bibel bereits seit mehr als 3000 Jahren offenbart.

Wer in einer lauen Sommernacht in den Sternenhimmel schaut, den kann dieser Sternenhimmel daran erinnern, dass wir alle Gott brauchen, weil wir ohne Gott den nächsten Augenblick nicht mehr erleben würden. Der Sternenhimmel allein zeigt uns bereits die gewaltige Größe unseres Schöpfers, der unabhängig von Zeit und Raum herrscht und regiert. Ob wir daran glauben oder nicht, Gott hat alles in seiner Hand und wird auch alles in eine gute Zukunft führen, insbesondere für diejenigen unter uns, die an ihn glauben und ihm vertrauen.

Näheres dazu im Podcast. Es ist der zweite Teil einer Serie zum Thema „Faszination Schöpfung“ mit Winfried Borlinghaus im ERF Südtirol.