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1. Du bekommst Frieden

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Es mag sein, dass dein Gegenüber es so verkackt hat, dass du meinst, dass er deine Vergebung nicht verdient hat. Es mag auch sein, dass es total verletzend gewesen ist, was dir angetan wurde. Vielleicht hast du auch einfach keine Lust zu vergeben und möchtest lieber schmollen und nachtragend sein?

Doch ist es wirklich klug so viel Zeit darauf zu verwenden sauer zu sein? Ist es dir so viel wert, dass du dich so sehr darüber aufregst? Jede Minute in der du dich ärgerst, verlierst du 60 Sekunden, in denen du glücklich sein kannst. Vergeben ist der erste Schritt, um Frieden zu spüren und glücklich zu sein.

2. Vergib, weil du selbst Vergebung brauchst

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Im “Vater Unser” – Gebet, in der Bibel heißt es: “Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern”. Egal, ob du an Gott glaubst oder dies als einen Ratschlag ansehen kannst, dieses Gebet zeigt uns, dass wir nicht perfekt sind und selber auch Vergebung brauchen. Wir alle. Dies funktioniert am besten, wenn wir selbst anderen vergeben. Denn bestimmt möchtest du auch, dass dir vergeben wird. Möglicherweise von einer anderen Person und in einem anderen Zusammenhang, aber es wird dir gut tun, wenn dir vergeben wird. Was spricht dagegen, es nicht ebenso zu machen?

3. Vergib, weil du kein Weichei bist

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Vergib, weil es in der Bibel steht. Das klingt wie ein Spruch eines Pfarrers aus der Kirche. Denn der muss ja schließlich frommen Sprüche bringen. Doch wenn du in andere Religionen schaust, wirst du feststellen, dass uns alle Vergebung lehren. Der indische Widerstandskämpfer, Revolutionär und Pazifist Mahatma Gandhi sagte, dass Vergebung nur was für starke Charaktere wäre, und nur die Schwachen nicht verzeihen können.

4. Nicht vergeben macht dich krank

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Es hat emotionale und physische Auswirkungen auf dich, wenn du nicht vergibst. Nicht zu vergeben ruft negative Gefühle hervor, die dich beeinflussen. Miese Stimmung macht dich krank. Was tun wir nicht alles für unsere Gesundheit? Sport, ausgewogene Ernährung, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und vieles mehr. Doch dann verzichten wir auf elementare Dinge wie das Vergeben, weil uns unser Stolz wichtiger ist. Das ist doch irgendwie paradox, oder?

5. Vergeben heißt nicht, dass du es gutheißt

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Vergeben heißt nicht, etwas gut zu heißen, sondern seine Forderung nach Vergeltung abzulegen. Das Vergangene ist zwar unwiderruflich geschehen und nicht mehr rückgängig zu machen. Doch heißt die Vergangenheit zu bewältigen nicht, es ungeschehen zu machen, es heißt auch nicht, Vergangenes zu vergessen. Es heißt vielmehr, vom Vergangenen loszulassen. Lass deine Zukunft nicht von deiner Vergangenheit bestimmt sein.

6. Vergeben heißt über den eigenen Schatten springen

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Beim Vergeben stellst du dich deinen Problemen und der Person, die dir etwas angetan hat. Du setzt dich mit der Tat auseinander. Dies setzt eine gehörige Portion Mut voraus. Wenn du anschließend darüber stehen und über deinen eigenen Schatten springen kannst, wächst du auch über dich selbst hinaus.

7. Vergebung macht dich frei

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Nachtragend zu sein und nicht zu vergeben, bedeutet, dass du in der Vergangenheit stehen bleibst und nicht weiterkommst. Du drehst dich im Kreis. Du lässt dich von den unangenehmen, schmerzhaften Erlebnissen gefangen nehmen und bist ihnen ausgeliefert. Sie bringen dich immer wieder an den Ort des Geschehens zurück und stärken deine negative Gefühle immer mehr. Du bist aber weit mehr als deine Vergangenheit. Du bist mehr als dein Schmerz. Du bist von Gott geliebt und gewollt. Dies gibt dir die Stärke, anderen zu vergeben und dich von dem zu lösen, was dich gefangen hält. Probiere es aus und bitte Gott um Hilfe.

8. Durch Selbstmitleid kommst du in einen Teufelskreis

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Sich immer wieder vor Augen zu halten, wie sehr man verletzt wurde, bringt einen in eine ziemlich blöde Lage. Weil du den Finger immer wieder in die Wunde stichst und den Schmerz immer wieder aufs Neue erlebst. Wenn du vergibst, gibst du deinen Wunden die Möglichkeit zu heilen. Indem du dich bemitleidest, beraubst du dich deiner Stärke, dass du über Fehler anderer stehen, dass du wieder aufstehen und weitermachen kannst.

9. Wer nicht vergibt, stirbt einsam

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Wenn du nicht vergibst, wirst du einsam sterben. Denn deine Verhärtung wird dich womöglich überheblich und arrogant machen, sodass die Menschen dir aus dem Weg gehen werden. Deine Chancen also, das Ekel der Nation zu werden, stehen hoch, wenn du Vergebung keine Chance gibst.

Deswegen: Probiere es aus. Vergebe, wenn du darum gebeten wirst. Vergebe sogar, wenn du nicht gefragt wurdest. Es wird dein Leben liebevoller und schöner machen.