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Medienpreisverleihung "wirk_kraft_religion" mit Bischof Wilhelm Krautwaschl.
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Das interdiözesane Amt für Unterricht und Erziehung (IDA) hat den Medienpreis "wirk_kraft_religion" vergeben und damit Bemühungen um die mediale Auseinandersetzung mit Glaube und Religion gewürdigt. Die Ehrung der Preisträger in den Kategorien "Volksschule", "Sekundarstufe I", "Sekundarstufe II", "Lehrende" und "100 Jahre Republik" erfolgte am Donnerstag im Erzbischöflichen Palais in Wien durch den österreichischen "Schulbischof" Wilhelm Krautwaschl. Insgesamt wurden 37 Projekte eingereicht, an denen sich österreichweit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler beteiligten. Fast die Hälfte davon sind Videos, thematische Schwerpunkte waren Weltreligionen, Vorbilder und christliche Werte.

Der Grazer Bischof erklärte dazu in seinem Grußwort, "die Frohbotschaft Jesu in neuen medialen Formen darzustellen, fördert ein tieferes Verständnis dieser Botschaft". Es gehe um einen neuen Blick, der wiederum ein glaubwürdigeres Leben aus dem Glauben ermögliche.

Die Hauptpreise gestaltete der aus dem Burgenland stammende Künstler Heinz Ebner. Die in Gold und Rot gehaltene gläserne Trophäe zeigt zwei miteinander kommunizierende Menschen.

Die Schulamtsleiterkonferenz der österreichischen Diözesen hatte zur Teilnahme am Medienpreis "wirk_kraft_religion" Schüler, Studierende und Lehrende an Pädagogischen Hochschulen und Universitäten sowie Religionslehrer und Lehrer aller Fächer eingeladen. Die Sieger-Arbeiten zeichne ein gelungener Brückenschlag zwischen Schule und Öffentlichkeit aus, hieß es in einer IDA-Aussendung am Freitag. So reüssierte etwa die neue Sport-Mittelschule Mondsee mit dem Projekt "Großen Christen auf der Spur", das Vorbilder im öffentlichen Raum vorstellt.

Weitere Preisträger hatten Projekte wie "Vom guten Anfang - Schöpfung" (Volksschule Glanegg), "Poetry goes Religion" (Bildungsanstalt und Kolleg für Elementarpädagogik Sacré Coeur Pressbaum) oder "Solidaritätsstiftendes Lernen - karitativ handeln" (Pädagogische Hochschule Eisenstadt) eingereicht. So gut wie alle Arbeiten wurden schon im Vorfeld im näheren schulischen Umfeld öffentlich präsentiert und bieten Möglichkeiten zur Beteiligung.