IM Österreich – 29.06.2017

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Jesus-Marsch eröffnet Christustag in Linz

Über 5.000 Christen am Christustag in Linz

Über 5.000 Christinnen und Christen nahmen laut Organisatoren am 1. Österreichischen Christustag in Linz teil. Startschuss war ein Marsch für Jesus durch die Stadt.

Der Christustag ist ein Fest, bei dem Jesus Christus im Mittelpunkt steht. Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden sind aus ganz Österreich zusammengekommen um gemeinsam ihren lebendigen Glauben an den Gott der Bibel mit Freude und Begeisterung zum Ausdruck zu bringen.

In den vergangenen Jahren fanden in Österreich verschiedene Großveranstaltungen statt, an denen Christen teilgenommen haben (z.B. Marsch für Jesus, Fest für Jesus, Fest der Hoffnung). Die Auswirkungen dieser Initiativen waren Impulsgeber um ein Fest zu feiern, bei dem Jesus Christus im Mittelpunkt steht.

Veranstalter sind die Österreichische Evangelische Allianz, der Weg der Versöhnung und der Runde Tisch Österreich.

Familienprogramm im Zentrum von Linz

Um 14:00 Uhr leitete ein Programm für die ganze Familie den Christustag mit pfiffigen und humorvollen Liedern mit Tiefgang ein. Nach dem Mitmachkonzert startete für Kinder während des Festaktes auf dem Hauptplatz ein großes Kinder- und Spielefest mit den Royal Rangers (Pfadfinder) Workshops, dem Bibel Mobil, der Holzbauwelt, einer Hüpfburg für die Kleinsten, Gesichterschminken, Clowns, Bastelangeboten und vielen mehr.

Eröffnungsakt vom Christustag 2015

Um 15:00 Uhr eröffnete der Christustag Gospel Chor mit Orchester den Festgottesdienst vom Christustag. Johannes Fichtenbauer sagte in der Eröffnungsrede: "dies ist ein Tag sei an welchem wir uns neu auf Jesus besinnen wollen. Dies ist ein Tag für die Christenheit. So viele Christen aus den verschiedenen Volkskirchen und Freikirchen gab's noch nie. Dies ist eine neue Zeit." Frank Hinkelmann unterstrich in seiner Eröffnungsrede: Christsein ist keine Privatsache. Gemeinsam sind wir hier um Jesus zu bekennen um das Fisch-Zeichen zum Ausdruck zu bringen: Jesus Christus ist unser Herr und unser Erlöser."

Nach einem Gebet von Johannes Fichtenbauer folgte eine künstlerische und musikalische Inszenierung und Entfaltung der sieben „Ich bin“ - Worte Jesu durch Eva Maria Admiral & Eric Wehrlin, den KISI kids und einem Trommler-Ensemble. Der heutige Christustag steht unter dem Motto "Ich bin". Jesus möchte unser "Ich bin" sein.

Der oberösterreichische Landeshauptmann Dr. Joseph Pühringer, der den Ehrenschutz für den Christustag übernommen hat, hieß die Teilnehmer am Hauptplatz herzlich Willkommen und erinnerte daran, dass vor knapp 70 Jahren Adolf Hitler am selben Platz begrüßt wurde. Er freut sich, dass heute mit Jesus Christus die Gegenseite begrüßt wird. Im Pfingstgeist haben sich die Menschen gegenseitig verstanden und er wünscht sich, dass die Christen in unserem Land dasselbe Verständnis füreinander finden. "Unser Land ist bemüht sich seinen christlichen Werten zu erinnern. Wir brauchen keine neuen Werte, sondern müssen die bestehenden Werte ins heutige Leben bringen", so Pühringer. Er rief abschließend dazu an die verfolgten Christen in dieser Welt zu denken.

Pastor Walter Klimt ermutigte als Vertreter der Freikirchen in Österreich (FKÖ) die Christustag-Besucher, sich als geliebte Gottes in Bewegung zu setzen: zu sich selbst, zu den Menschen und zum Wohl der Schöpfung. "Christus ist die Wahrheit und jede Wahrheit leitet sich von ihm ab und muss sich an ihm orientieren" so Klimt. "Viele Menschen glauben, Gott gönnt ihnen kein Leben. Aber das stimmt nicht: Christus wünscht uns das wir das Leben in aller Verantwortung genießen. Ich finde es großartig, dass Jesus Christus der Weg ist, die Wahrheit ist und das Leben."

Das Österreichische Schauspielerehepaar Eva Maria Admiral und Eric Wehrlin brachten ein Schauspiel zum Thema "Jesus ist das Licht". Im Anschluß wurde Gott in einer Gebetszeit für 70 Jahre Frieden und Segen gedankt und an die Not und dem Elend des Nationalsozialismus und dem Völkermord an die Juden erinnert. Eine tiefe Dankbarkeit der Christen gegenüber den Juden für die Schriften des Alten Testaments und die Erlösung durch dem Messias Jesus Christus wurde zum Ausdruck gebracht. Es folgte ein Schuldbekenntnis um Vergebung für die Schuld unseres Landes und wurde für Frieden für Israel und Österreich gebeten.

Lobpreis mit Abendmahl am Linzer Hauptplatz

Als Einleitung zur Lobpreiszeit lud Christustag-Chef Peter Zalud die Anwesenden zu einer Kollekte ein: "Gottes Liebe ist immer praktisch. Dein Geben macht einen großen Unterschied. Vielen Dank für deine Unterstützung. Mit den Spenden werden die Kosten des Christustags und zwei Linzer Sozialprojekte unterstützt.

Kardinal Christoph Schönborn grüßte nach der Lobpreiszeit die Anwesenden und ermutigte die Christen als Licht in dieser Welt zu leben. Bischof Michael Bünker lud zum gemeinsamen Agape, den Liebesmal der Christen ein und sprach über die Hungersnot auf dieser Welt: "Hunger ist das größte lösbare Problem auf dieser Erde. Und als Christen wissen wir, dass der Hunger auch ein Skandal für unseren Glauben ist. Jesus sagt: 'Ich bin das lebendige Brot das vom Himmer gekommen ist. Wer von diesem Brot ist lebt in Ewigkeit'".


Festansprache "Hauptspeise oder Lebensmotto?"

Der Initiiator der Schweizer Jesusmärsche, Hans-Peter Nüesch referierte in seiner Festansprache zum Thema "Hauptspeise oder Lebensmotto?" Er sprach von seiner Hoffnung, dass die Einheit und Freundlichkeit der Christen in Österreich einen Einfluß auf Österreich und die ganze Welt habe. "Der Heilige Geist bringt uns Jesus Christus und Gott näher und macht eine Beziehung zu Gott möglich damit wir auch Licht werden in dieser Welt", so Nüesch.

Hans-Peter Nüesch sagte, dass es nicht darauf abhängt was wir für Christus tun, sondern was Christus für uns getan hat. Wir müssen nur an Christus, dem Weinstock, dran bleiben. Damit unser Leben reiche Frucht bringt, müssen wir Gottes Wort die Bibel täglich studieren und Gott fragen was das Gelesene für unser persönliches Leben bedeutet.

Nach dem abschließenden Gebet "Vater uns" sprachen 12 Vertreter unterschiedlicher christlicher Konfessionen den Aaron-Segen aus bei welchem sich die Teilnehmer des Christustag als Zeichen der Einheit einander Hände reichten. Als Abschlußlied sagen die Besucher das Kirchenlied "Großer Gott wir loben dich".

Rund 40 christliche Kirchen und Organisationen luden die Besucher im Anschluß an den Festgottesdienst zu den verschiedenen Ständen ein.

Konzertabend begeistert tausende Jugendliche

Solarjet startete den musikalischen Abend als Vorband der Planetshakers. Airplay, Video-Airplay auf GoTV, Support für Silbermond und Bosse, Festivals mit Guano Apes, The Subways, Kraftklub, La Brass Banda, Russkaja, Donots, Blumentopf, uvm. Eine Tour durch Österreich, Deutschland, Schweiz… Das alles und noch viel mehr macht Solarjet zu einer der aktivsten Bands des Jahres 2014 in Österreich. Mit an Board waren Gitarren-Rock auf Deutsch mit Pop-Appeal und Ohrwurmgarantie.

Um 20 Uhr wurde Solarjet von der international renommierten australischen Band „PLANETSHAKERS“ abgelöst. Bekannt wurden sie durch ihre einmaligen Worship Songs. Ihre Begeisterung und Leidenschaft für Jesus kommte in den Worship-Konzerten spürbar zum Ausdruck und wirkt ansteckend auf das Publikum. Der heutige Auftritt der Planetshakers war der Erste in Österreich.

Gegen Ende des Konzerts wurde die Menge eingeladen eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus einzugehen. Zahlreiche Menschen nahmen die Einladung an um ein Leben in Christus zu starten.